Gespräch | Schlagfertigkeit ist trainierbar – mit Kommunikationsprofi Daniela Zeller
Shownotes
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Und wenn du ein Thema hast, das ich in einem Themenzyklus aufgreifen soll, schreib mir direkt an gabriele@sollak.at.
Dieser Podcast entsteht in Kooperation mit dem Wirtschaftsmagazin sheconomy.
Infos zu Daniela Zeller: https://www.freiraum-kommunikation.at/
Transkript anzeigen
00:00:00: Ich hätte auch gern gewusst, wie man gut verhandelt.
00:00:02: Ich hätte sehr gerne gewusst dass manche Dinge die ich gesehen habe mit denen ich konfrontiert war nicht normal sind sondern dass man da aufstehen kann und sagen kann hey das ist nicht okay!
00:00:14: Dass man äußern darf wo will ich hin?
00:00:17: Und auch mal nein sein darf und dass das völlig ok ist.
00:00:21: Ich hab' es auf meine Art gelöst und gleichzeitig denke ich mir ja... Auch da kein Wunder dass ich den Beruf nun habe, den ich habe.
00:00:31: Ich wäre gerne für Frauen, die jetzt so über sich in den Zwanzigern sind – in den Dreißigerns sind genau die Coach, die ich damals gebraucht
00:00:39: hätte.".
00:00:41: Stell dir vor!
00:00:42: Du wirst
00:00:42: im Job zur besten Variante deiner
00:00:44: selbst.
00:00:45: Du gestaltest mit, wirst gehört und bringst Menschen und dein Unternehmen voran.
00:00:51: Du bekommst
00:00:52: die Anerkennung, die du dir
00:00:53: wünschst und deine Karriere
00:00:55: kommt zu richtig in Schwung.
00:00:58: Ich bin Gabriele Strudel-Sollack,
00:01:00: Kommunikationsarchitektin,
00:01:02: Autorin und Leadership Coach.
00:01:04: Und in diesem Podcast zeige ich dir praxisnah wie wir Frauen sichtbar, wirksam und Karriere klar werden – und mit Macht so richtig klug
00:01:14: und konstruktiv
00:01:15: umgehen!
00:01:29: wo der Titel zum jetzigen Zeitpunkt noch gar nicht feststeht.
00:01:33: Den klären wir gleich mit meinem Gast, aber meinen Gast kann ich dir schon nennen – die Daniela Zeller ist bei uns und wir gehen gleich miteinander ins Gespräch!
00:01:46: Daniela, ich freue mich total, dass du da bist.
00:01:48: Wir haben uns das letzte Mal vor tatsächlich vier,
00:01:51: fünf Jahren so über den
00:01:53: Beachium gesehen.
00:01:54: Damals warst du Interview-Gestin Boost your career sister dem
00:01:59: Buch.
00:02:00: Heute bist
00:02:01: du beim Podcast, damals war das Thema
00:02:04: die Stimme
00:02:06: und heute ist es das Thema
00:02:08: Schlagfertigkeit
00:02:10: oder Killing with kindness.
00:02:12: Das schauen wir uns gleich noch an aber bevor wir damit starten sei so gut.
00:02:17: Nimm uns mit.
00:02:18: als so damals ein Mädchen warst du von zehn,
00:02:21: zwölf Jahren
00:02:23: hat man da gesehen dass du schon die Unternehmerin bist die du heute bist.
00:02:28: Wenn du aus deiner riesen Institut,
00:02:30: Freiraumkommunikation
00:02:32: war das damals absehbar?
00:02:36: Das Unternehmerische nicht in der Form!
00:02:40: Allerdings... das was ich inhaltlich da mache im Unternehmen also Beratung, Coaching, Kommunikations-Training – das war absolut schon absehnbar.
00:02:52: und was auch absehmbar war war, dass ich immer schon gern gestaltet habe.
00:02:57: Was bewegt hab', was auf die Beine gestellt hab'.
00:03:00: Die Initiative ergriffen hab' in die Verantwortung gegangen bin.
00:03:04: Das war immer schon so.
00:03:05: und auch das erste... Ich hab gerne Teams zusammengestellt!
00:03:11: Die Teams in der Volksschule würde man jetzt sagen entwickelt.
00:03:15: Ich habe gern vor Menschen gesprochen.
00:03:18: Das konnte ich gut.
00:03:19: Da war ich unglaublich furchtlos.
00:03:21: Ich war sehr, sehr gut in Deutsch.
00:03:23: Ich habe viel gesungen, viel mit der Stimme gearbeitet.
00:03:26: Das hat sich
00:03:27: abgezeichnet.".
00:03:28: Das ist diese Form in der ich jetzt unterwegs bin überhaupt gibt?
00:03:33: Davon hatte ich mit zwölf.
00:03:34: Überhaupt keine Idee!
00:03:36: Nur wenn ich zurückschaue, meine ich ja das hat sich alles sehr logisch gefügt und wahrscheinlich alle die mich damals schon kannten mit mir aufgewachsen sind würden jetzt an dieser Stelle sagen Ja, das stimmt
00:03:47: tatsächlich!".
00:03:49: So wie du sagst, dieser Blick zurück...
00:03:51: Der erschließt
00:03:53: die Logik eben, indem ein Blick zurück ist.
00:03:56: Und das geht ja vielen so auch.
00:03:59: Ja?
00:03:59: Das Leben wird nach vorne gelebt und rückwärts verstanden.
00:04:02: Und genau so ist es!
00:04:04: Wenn ich mir heute frage, wie bin ich die geworden, die ich heute bin... Dann ist das kein Zufall und keine Überraschung.
00:04:12: Also ich denke auf dann eine Geschichte als ich in der Volksschule war.
00:04:16: Da mussten wir immer in Gruppen, in Kleingruppen Wettbewerber bestehen.
00:04:20: Und am Ende des Semesters gab es dann einen Gruppengewinner, eine Gewinnerin und diese Gruppen wurden mal von uns selbst gewählt und das andere Mal dann immer von unserer Lehrerin.
00:04:32: Wir mussten gemeinsam Bewerber machen wie Rechnen, Lesen, Reden, Turnen – also alles Mögliche, so dreihundertsechzig Grad des Volksschuldungsprogramms.
00:04:43: Und wenn ich meine Gruppen selbst wählen durfte oder wir uns selbst von mir durften, dann war das immer ganz klar.
00:04:50: Ich bin mit meinen Freundinnen in die Gruppe gegangen und wir waren alle recht gut in der Schule.
00:04:55: Wir haben da immer gewonnen!
00:04:56: Und ich hatte auch so einen Ehrgeiz entwickelt.
00:04:59: Ich wollte gerne gut sein in diesen Bewergen und ich wollte gerne in der Siegergruppe sein.
00:05:06: Dann kann ich mich erinnern, kam der Tag an dem die Lehrerin die Gruppen zusammengestellt hat Und da war ich in der Gruppe mit den drei schwächsten Kindern der Klasse.
00:05:17: Ich habe mir das sehr objektiv angeschaut, wie immer überlegt wer kann was?
00:05:22: Wer muss wo gut sein damit wir als Gruppe gut sind?
00:05:27: und darf ich gesehen oh das wird wahrscheinlich schwieriger denn die anderen drei die mit mir da in der gruppe sind die waren halt nicht gut im rechnen auch nicht so gut im schreiben und auch nicht zu gut im lesen.
00:05:37: Und ich habe mir dann zu überlegt, okay da muss halt ich richtig Meter machen.
00:05:41: und so war es dann auch.
00:05:43: Und vor dem letzten Bewerb lagen wir Kopf von Kopf mit einer anderen Gruppe.
00:05:48: Und mein Problem war dieser letzte Bewerber Turnen!
00:05:52: Ich wusste oh im Turnen da kann nicht so wie hilflich sein.
00:05:57: das ist einfach meine Stärke, da bin ich nicht so gut.
00:06:03: Wie ich gedanklich meine drei Mitstreiter innen durchgegangen bin, um mir klar geworden ist da gibt es einen Buben.
00:06:11: Der ist zwar der Lernschwächster der Schule, der war ganz ruhig hatte keinen Selbstvertrauen.
00:06:15: nur ich habe gesehen er ist total sportlich!
00:06:18: Der ist einfach wirklich da ein Talent.
00:06:20: und jetzt war mein Problem dass dieser arme Kerl ja null Selbstvertrauen hatte und auch nicht gewohnt war so was zu sein wie ein Gewinner ein Leistungsträger.
00:06:30: und ich kann mich noch erinnern wie ich den bearbeitet hab, tagelang und gesagt habe Thomas du musst für uns gewinnen.
00:06:38: Du kannst so weit springen!
00:06:40: Du bist so sportlich!
00:06:41: Du musst das für uns schaffen!
00:06:45: Und dann war der Tag des Bewerbs und Thomas war an der Reihe und es war Weitsprung.
00:06:51: Mein Sprung war natürlich schlecht aber dann war er eine Reihe.
00:06:55: Er ist gesprungen wie ein junges Reh.
00:06:57: Er hat den allerweitesten Sprung gemacht der gesamten Klasse und wir haben durch ihn diesen Bewerb gewonnen.
00:07:05: Und an diesem Tag hat sich für mich vieles entschieden, denn ich habe einfach gesehen wie stolz er war, wie er sich aufgerichtet hat, wie alle ihm zugejubelt haben, wie ihr aufgeblüht ist – Ich hab ihn auch gefeiert!
00:07:18: Ja du hast für uns in Sie geholt.
00:07:21: Daniela das ist eine
00:07:22: Gänsehaut Geschichte ja?
00:07:25: Also ich spüre das richtig körperlich Eigentlich, wenn du gesagt hast die Unternehmerin hat sich noch nicht so klar abgezeichnet.
00:07:34: Aber das ist ja auch eine ganz klare Form, die du in deinem Unternehmen auch brauchst zu schlauen.
00:07:41: Wer wo?
00:07:43: In welchem Ausmaß oder genau?
00:07:45: und da denke ich Ja dass ich heute Systemische Coach bin Dass ich Unternehmen entwickeln, dass ich Teams entwickelt, dass Ich Führungskräfte entwickle, dass sich Seminare macht, dass Und da sehe ich, okay wo ist das schon so gut da ist?
00:08:02: Was ist da und liegt noch im Verborger nahm.
00:08:04: Wo muss es vielleicht jemand anderer?
00:08:06: Damit wir als Team oder ein Mensch für sich gut regiert und sich entwickelt... Das hat sich da einfach abgezeichnet in dieser Geschichte!
00:08:17: Sehr sehr schön, tatuliere dir dazu!
00:08:19: Danke schön.
00:08:20: Lass uns zu dieser ersten Frage gehen.
00:08:22: Wir wollten uns heute einerseits unterhalten, was hättest du gerne in deiner Karriere früher gewusst?
00:08:29: Also wenn ich das so zuhör, denke ich mal da war wohl nichts.
00:08:32: Das hat sich alles schön chronologisch entwickelt.
00:08:35: und die zweite Frage ist unsere Themenkehrung.
00:08:38: Nennen wir den Zyklus Schlagfertigkeit im Business oder nennen wir ihn Killing with Kindness.
00:08:46: Wo zieht es dich hin?
00:08:47: Welche Frage möchtest du zuerst anschauen?
00:08:51: Zuerst den Weg, dann zum Fachlichen würde ich meinen.
00:08:55: Dann machen wir das so!
00:08:56: Also wie ist der Weg und wo?
00:08:59: vor allem sagst du also dass hätte ich in meiner Karriere gerne früher gewusst?
00:09:05: Da gibt's ganz vieles Gabriele denn wenn ich jetzt diese Geschichte erzählte der achtjährigen Daniela... ...dann war schon sovieles da und so vieles klar Und damals war ich so total in meiner Kraft und konnte da auch sehr meine Ressourcen am Zapfen.
00:09:25: Es gab allerdings eine Zeit, in der mir das bis zum großen Teil abhanden gekommen ist – und ich denke es geht jetzt ganz vielen Frauen – denn mit der Pubertät kam man viele Zweifel.
00:09:36: Das war viel krank als ich so, Mädchen waren so in den Sechzehn oder Siebzehn.
00:09:42: Da hat's mich ordentlich geschleudert!
00:09:46: Einfach weit von dieser Achtjährigen entfernt zwischendurch.
00:09:51: Der bin ich jetzt wieder nah und der ist jetzt wieder da, nur so zwanzig Jahre lang oder vielleicht sogar fünfundzwanzig jahrelang war die nicht so da!
00:10:02: Und da habe ich vieles ausprobiert und vieles gemacht und sie fahrt mich ganz weg!
00:10:08: Es war ja noch alles gut... Heute würde ich mir selber sagen, na ne, folg gerne diese achtjährigen.
00:10:17: Egal was andere sagen und was andere denken.
00:10:21: Geht da diesen Weg einfach weiter Schritt für Schritt?
00:10:25: Ist doch gut!
00:10:26: Hast du eine Idee warum sie dir abhanden gekommen ist die junge achtjährige Daniela?
00:10:34: Ja weil ich in die Arbeitswelt geworfen wurde Und das war in meinem Fall die Medienwelt und alles, was in den Filmen behandelt wird.
00:10:47: Und im Zeitungsartikeln behandelt wurde und thematisch behandelt werden zum Thema Männer-Frauenungleichgewicht.
00:10:56: Habe ich kennengelernt, dass wir wiederfahren?
00:10:58: Das war ein Punkt!
00:11:00: Wenn du sehr jung bist oder dich warst Als ich begonnen habe zu arbeiten, und als ich im Wecker gearbeitet habe und da eine gewisse Bekanntheit erlangt hab.
00:11:12: Dann ist das natürlich etwas was mit ihr macht!
00:11:16: Und ich hatte damals keine Coach überhaupt nicht.
00:11:20: Ich wusste gar nicht mal dass es diese Möglichkeit gäbe sondern habe ich da halt irgendwie durchgearbeitet... ...und rückblickend meine ich Es war viel zu früh, so bekannt zu sein.
00:11:34: Viel zu früh und ich hätte da auch Rüstzeug gebraucht im Sinne von, aha wie tut man da überhaupt?
00:11:41: Wenn dann auf einmal viele Menschen kennen wenn du in einem Umfeld bist in dem sehr, sehr viele Männer sind die ebenso sind wie sie sind?
00:11:50: Und das hat mich schon ein wenig aus der Spur geworfen.
00:11:53: Ich habe mich nie selbst verloren Überhaupt nicht.
00:11:56: Das meiste war ja auch gut.
00:11:58: Nur da war ich zum Teil nicht zu ihm Kontakt.
00:12:03: Ich hätte auch gern gewusst, wie man gut verhandelt.
00:12:05: Das hätte ich sehr gerne gewusst!
00:12:08: Ich hätte sehr gern gewusst dass manche Dinge die ich gesehen habe mit denen ich konfrontiert war nicht normal sind sondern dass man da aufstehen kann und sagen kann hey das ist nicht okay?
00:12:20: Dass man äußern darf wo will ich hin und auch mal nein sein darf und dass das völlig ok ist.
00:12:27: Das hätte ich sehr, sehr gerne gewusst.
00:12:29: Ich habe das auf meine Art gelöst und gleichzeitig denke ich mir ja auch da kein Wunder dass sich den Beruf nun haben, den ich habe.
00:12:40: Ich wäre gerne für Frauen die jetzt so in den zwanzigern sind, in den dreißigeren sind genau die Coach, die ich damals gebraucht hätte.
00:12:51: Ich habe mir in der Vorbereitung gedacht, Danila.
00:12:54: Man weiß, diese Medienbranche ist sehr hart und ich komme aus der PR.
00:13:00: Das ist jetzt nicht
00:13:02: ... wirklich die Seite des Journalismus.
00:13:04: Aber man hört zu gewisse Dinge, so eben Redaktionskonferenzen, die brüllend geführt werden wo es darum geht auch andere abzuwerten.
00:13:13: wer kriegt die Titelseite bei euch?
00:13:15: was?
00:13:15: halt?
00:13:16: nicht die Titelseite aber wahrscheinlich die Titelsstory und so weiter.
00:13:19: und da habe ich mir echt gedacht wow vielleicht bist du so zu dem Thema Schlagfertigkeit auch gekommen weil du ja da auch sehr viel wie soll ich sagen Übungsfeld gehabt hast?
00:13:32: Ja,
00:13:33: natürlich.
00:13:34: Und zwar jetzt im Guten wir aus einem Nied heraus die Dinge am meisten zwei Seiten.
00:13:41: was ist dieser positive Nied?
00:13:43: der weiße Nied ist dass sich beruflich halt umgeben war von unglaublich eloquenten schlagfertigen intelligenten schnellen Menschen und zwar auf er also hinter den Kulissen während der Sendung und es war ja unsere Sendung nicht gescriptet oder nur mini-mini Teile davon.
00:14:05: Im Wecker, so wie er damals war haben wir ganz viel frei gesprochen.
00:14:10: also wir wussten zwar ungefähr was ist das Thema?
00:14:14: Und alles andere hat sich völlig frei entwickelt!
00:14:18: Ich hatte immer mit sehr schlagfertigen Kollegen zu tun, ich generell nicht, das waren Kollegen Und da musste ich natürlich mithalten können und da wurde meine Schlagfertigkeit unendlich trainiert.
00:14:30: Und das jeden Tag zu einer Unzeit, also fünf Minuten früh ist jetzt nicht die Zeit der großen einfach so gegebenen Schlag-Fertigkeit.
00:14:39: nur ich musste das ja vor als Mikro bringen können auch an schlechten Tagen!
00:14:44: Und das habe ich trainiert wirklich.
00:14:50: gab natürlich in meinem beruflichen Leben auch diese Brüllsituationen oder echte Untergriffigkeiten.
00:14:56: Und da wollte ich ja auch nicht als kleines Mäuschen enden, dass nichts mehr sagen kam sondern dann musste ich auch lernen mir meinen Raum zu nehmen mich zu artikulieren und das schnell zu tun.
00:15:10: Was war da dein Lernweg?
00:15:11: Hast du gelesen, hast du kopiert, hast Du dich mit anderen besprochen.
00:15:17: Wie war das?
00:15:18: Weil Coach hast Du keinen gehabt!
00:15:21: Das hast Du schon verraten.
00:15:22: über wie war das konkrete Lernen für
00:15:24: Dich?!
00:15:26: Also ich hatte schon... Ich hatte Training, ich hatte viel Artikulationstraining, Sprechtraining, Stimmtraining Körpertraining Atemtraining und das hat natürlich auch sehr geholfen Denn wenn du deine Sprechwerkzeuge im Griff hast, also wenn du wirklich eine gute Artikulation hast bist du automatisch auch schlagfertiger.
00:15:48: Und das war da!
00:15:49: Und mein tägliches Training war, meine Gedanken zu haben und diesen zu verbalisieren.
00:15:55: Das ist beim Radio so... Du siehst... Der Song ist aus in zwanzig Sekunden und das zählt runter.
00:16:02: Zwanzig, neunzehn, achtzehn bis siebzehn.
00:16:04: Und du denkst oh mein Gott keine Ahnung was ich gleich sagen werde.
00:16:07: aber du siehst in vierzehn Sekunden muss sich etwas sagen denn sonst ist es stille!
00:16:12: Da ist das Learning by Doing und gleichzeitig mit den Skills die ich mir erworben habe über das andere Feld.
00:16:20: Das hat zur Schlagfertigkeit
00:16:22: geführt.
00:16:24: Ja sehr gut Wenn wir das lernen wollen, die wir nicht an er im Radio sind.
00:16:31: Was kannst du unseren Hörerinnen so mitgeben?
00:16:35: Wo können sie ansetzen?
00:16:37: Weil und aus dem was du jetzt sagst höre ich heraus ein ersetzt.
00:16:41: gibt es wirklich diese verbale Formulierungsebene von setzen?
00:16:45: aber das
00:16:46: steht ja nicht singulär dass wieder
00:16:49: um
00:16:50: Raumpf von Atem usw.
00:16:53: Ja genau.
00:16:54: Also das, was dann inhaltlich rauskommt ist nur die Spitze des Eisberges.
00:17:01: Und dass wir doch nur funktionieren wenn viele andere Dinge funktionieren und ganz entscheidend ist der Spannungszustand!
00:17:10: Ja also alle, die jetzt zuhören können das ausprobieren setzt euch mal ganz angespannt hin zieht die Schultern hoch macht feuste bezieht vielleicht sogar den Bauch ein und jetzt stellt euch vor jemand fragt euch ganz schnell etwas und das kann sein, was ist deine Lieblingsalsorte?
00:17:29: oder wie heißt deine Mutter?
00:17:32: Und ihr werdet merken wenn ich so angespannt bin in einem Hypertonus dann bin ich komplett blockiert.
00:17:40: So ist es ja auch, man kommt in eine Situation Es wird unangenehm, man blockiert und dadurch dass man in diese Überspannung kommt stock der Atem wir atmen nicht mehr oder nur ganz flach.
00:17:54: Und die Sache ist, wenn wir nur noch flach atmen oder aufhören zu atmen dann bleiben unsere Gedanken stehen.
00:18:01: Denn dann gibt es den idealen Gas aus Tauschen nicht mehr und der Sauerstoffgehalt und Kultioxid-Gehalt stimmen nicht mehr.
00:18:09: Und somit können wir nicht mehr so klar denken!
00:18:12: Außerdem reguliert sich das Nervensystem nicht mehr... ...und unsere Stimme klingt dann ganz dünn und ganz zittrisch und ganz hell.
00:18:21: Und daher ist es mal wichtig, dass man grundsätzlich lernt seinen Spannungszustand zu regulieren.
00:18:28: Sodass ich auch wenn ich merke, ah!
00:18:31: Ich bin in einem Hypertonus schnell wieder daraus komme.
00:18:35: Denn wenn ich einen guten Spannungszustand habe kann der Atem frei fließen.
00:18:39: Wenn der Atm frei fließt gibt's einen guten Gasaustausch und dann kann ich klar denken... Dann isst mein Nervensystem im Balance Und dann kann ich auch mit einer klaren, starken Stimme sprechen.
00:18:52: Also das ist die absolute Grundvoraussetzung!
00:18:56: Die zweite Grundvaraussetzung hat mit Raum zu tun.
00:19:00: Ich muss mir in irgendeiner Form die Erlaubnis gegeben haben irgendwann einmal oder sie mir immer wieder aufs Neu geben.
00:19:08: Hey du darfst dir Raum nehmen und das ist ein Riesenthema für viele Menschen, für viele Frauen dieses Jawoll.
00:19:17: Das ist ein Raum, wenn du da in einem Meeting bist.
00:19:20: Du darfst dir Raum nehmen und zwar nehmen und nicht nur Raum haben, wenn jemand andere dir den Raum gibt!
00:19:27: Und das ist eine Entscheidung – und das ist gar nicht so einfach.
00:19:32: Und was meine ich mit Raum nehmen?
00:19:34: Natürlich körperlich aber vor allem auch.
00:19:37: ja, du darfst jetzt einfach etwas sagen und wenn jemand was zu dir sagt dass es nicht okay ist dann musst du nicht dich weg ducken verschämt lächigen oder vielleicht doch noch einen Witz drüber machen, sondern du darfst einfach dann stopp.
00:19:50: Ihr möchtet es nicht?
00:19:52: Das wäre schlagfertig!
00:19:54: Oder die Frage stellen, aha wie darf ich das verstehen?
00:19:57: Oder
00:19:58: hallo?!
00:19:59: Wie geht's dir überhaupt?
00:20:00: Was meinst du damit?
00:20:01: Diese Art von Raum darf ich mir nehmen und das ist wesentlich... Ich will jetzt nichts an schwieriger aber umfangreicher und komplexer als dass mir dann einfällt dass ich ja eine Frage stellen könnte oder was auch immer sagen könnte.
00:20:18: Ein Stopp!
00:20:20: Und die Situation, die du jetzt erzählst, wo jeweils so übergriffig ist, die kommt ja meistens in der Wiederholung.
00:20:29: Also ich habe ein Studentin im
00:20:31: Kopf,
00:20:32: ich unterrichte an einem Universität für Gesundheitsberufe, im Bachelor.
00:20:37: Die Medizinerinnen und einer war genial.
00:20:42: uns als Klasse auch erzählt, wie sie das macht.
00:20:45: Weil es kommt häufig vor wenn Oberarzt primar hochrangig sehr häufig Mann aber nicht nur ich kenn's auch von Ärztinnen Wenn die dann nicht die Teamglieder mit Namen ansprechen sondern geschatzt sich immer doch.
00:21:03: und die hat dann ist aufgestanden und hat gesagt bitte nennen Sie mich und hat den Vornamen und den Nachnamen gesagt.
00:21:11: Und sie hat gesagt, er ist nie wieder vorgekommen dass sie von der Person Schatzi genannt worden ist.
00:21:17: Sie hat das einmal klargestellt und es hat funktioniert.
00:21:21: Ja!
00:21:21: Sie hat sich den Raum genommen.
00:21:23: und wenn wir uns Raum nehmen dann ist da automatisch auch eine Grenze denn Raum ist nicht unendlich, Raum hat Grenzen.
00:21:33: und darum geht's in der Schlagfertigkeit, dass ich entscheide wo ist die Grenze?
00:21:40: Ja.
00:21:40: Und dass ich das dann sehr schnell transportieren kann und verbalisieren kann, und auch körpersprachlich unterstreiche und dimmlich.
00:21:51: Wollen wir so ein Eispel in uns anschauen?
00:21:53: Also eins hast du schon gegeben – Ich habe mir ein paar überlegt!
00:21:57: Zum Beispiel auch in den Filmen.
00:21:58: Aber Karine, wir sind jetzt schon im Mittelmeer der Frage stellen.
00:22:00: Und wir haben noch nicht geklärt warum Killing Me Softly mir nicht zu gut
00:22:04: gefällt.
00:22:05: Kindness.
00:22:05: Killing with kindness.
00:22:07: Möchtest Du damit
00:22:08: weitermachen?!
00:22:09: Wir kommen gleich zu den Beispielen, aber es steckt Killing drin und es geht ja nicht um Killing in der Schlagfertigkeit sondern es geht um Reaktionsschnelligkeit.
00:22:19: Und das ist so ein großer Unterschied denn im Idealfall gibt's ja in der Schlagfertigkeit keine Gewinnerin oder einen Gewinner und dann verliert jemand.
00:22:28: Sondern es geht einfach darum dass wir nicht erstarren oder dann hinterher vier Stunden später beim Zwiebelschneiden stehen und sagen, Jesus!
00:22:37: Warum habe ich nicht das gesagt?
00:22:39: Oder das gefragt.
00:22:41: Es geht einfach um dieses Aha.
00:22:43: da kommt was und ich nehme es erstens wahr, es fällt mir auf und ich reagiere und ich trete in Aktion und darum geht's und nicht um Killing.
00:22:54: und drum gefällt mir alles mit Killing im Titel nicht so gut.
00:22:59: Ich glaube, der Begriff hat sich deswegen auch etabliert weil es mit einer großen Freundlichkeit rüberkommt und in dieser Freundlichkeit eigentlich der Widerstand liegt.
00:23:12: Ich bin neugierig für welchen Titel du dich dann entscheiden wirst, ich kann mit dir an gut leben.
00:23:17: Aber so haben wir auch schon klären können was es tatsächlich bedeutet weil es ist nicht dieses eine Killargument das auf Kosten irgendeiner Person geht dass zwar vielleicht ein guter Lacher ist wo im Moment sondern es ist viel mehr wie dieses Beispiel deiner Studentin das du beschrieben hast.
00:23:38: Und ich trete in Aktion.
00:23:40: Ich gestalte den Raum, ich nehme mir Raum und ich reagiere und gestalze wieder!
00:23:46: Und bin nicht... Oh, ich gehe zurück.
00:23:49: Ja, nein das wollen wir nicht.
00:23:52: Wir wollen mit der Kraft der achtjährigen Daniela und jeder hat unsere achtjährige die wahrscheinlich ganz gut in der Kraft war.
00:24:04: Mit der wollen wir arbeiten
00:24:05: Ja, ja.
00:24:06: Und auch die, die jetzt vor dir sitzt ist auch wieder gut in ihrer Kraft besser denn je.
00:24:12: Zeig uns so eine Grenze!
00:24:13: Also ich kann mich erinnern... In der Agentur, in der PR-Agentur, wenn wir so ums sechzehn Uhr mal Schluss gemacht haben dann war's wo die Ansage wie ist das?
00:24:24: machst du heute Mittagspause oder was?
00:24:28: Da würde ich einfach zustimmen und sagen, ja gut erkannt und nichts mehr dazu sagen.
00:24:34: Ach, schau auch noch eine sehr kurze Antwort.
00:24:36: Also es geht nicht um Rechtfertigung!
00:24:40: Das ist wichtig... Es geht darum schnell kurz auf den Punkt was zu sagen.
00:24:47: Wenn ich jetzt sage Ah wie meinst du das?
00:24:50: Naja ich hätte mir nur gedacht Ich mache heute hier mal Pause weil weißt ihr dafür bleibe ich ja morgen länger.
00:24:56: Ich hatte dir das schon geschrieben mit dem E-Mail und überhaupt nur Das ist nicht schlagfertig Das ist eine Erklärung Und das ist eine rechtfertigung Schlagfertig, da wäre einfach wirklich zu sagen.
00:25:08: Ja, stimmt!
00:25:10: Und einfach weiter und nichts mehr dazu zusammen.
00:25:13: Wenn ich es besprechen möchte Dann würde ich dir fragen Ich will ja verfangen.
00:25:18: Ah wie meinst du das?
00:25:20: Weißt du?
00:25:20: Weil dann müsstest Du
00:25:22: eine Erklärung meiner Frage Dann müsstest
00:25:23: du erklären und dann bist du der Erklärbär und dann musst du die nicht schlagfertige weil dann müssteste du sagen naja weiss ist ja schon sechzehn Uhr Und dann könnte ich drauf sein, ja genau.
00:25:36: Ich bin seit Agdo-Dreißig hier und daher endet mein Arbeitstag wieder.
00:25:44: Punkt.
00:25:45: Ja, Wiedersehen!
00:25:46: Ich gebe dir noch so ein Beispiel.
00:25:48: Meetingsituationen und irgendjemand drückt den Widerstand aus in dem Er sagt du hast mich jetzt verloren?
00:25:58: Da würde ich nachfragen, da würde ich sagen wie meinst Du das?
00:26:02: Was ist passiert?
00:26:04: Ja, Frage stellen.
00:26:05: Es ist sehr in Menschen drinnen dass sie reden reden reden und immer sofort eine Antwort geben wollen.
00:26:14: Wir werden was gefragt und wir wollen eine Antwort gehen.
00:26:17: Wohlmeinend!
00:26:18: Das ist ja wunderbar.
00:26:19: Nur manchmal ist es wesentlich besser eine Frage zu stellen weil in dem Moment wo du mir da etwas hin motzt... Und ich sag nicht gleich naja was ist da mit der Lohne?
00:26:31: Sorry Aha, wie meinst du das?
00:26:34: Gebe ich dir erstens die Chance auf eine sachliche Ebene zu kommen.
00:26:39: Weil du sachlich erklärst und ich gebe dir auch die Chance andererseits, dass du sagst, ne Entschuldigung.
00:26:46: ja es hat mich gerade irgendwas geärgert, alles gut.
00:26:49: Und dann passt's auch wieder oder ich geb dir auch der Chance in den Konflikt zu gehen und wenn du dann noch mozziger wirst Dann könnte ich jetzt sagen, du Gabriele schau.
00:27:02: Ich verstehe schon dass du heute einen schlechten Tag hast und gleichzeitig ich möchte mit dir da auf Anhöhe arbeiten und wenn wir so sprechen geht das halt nicht oder wenn es ganz massiv ist könnte ich hier sein.
00:27:15: du stopp!
00:27:15: So möchte ich das Gespräch jetzt nicht führen.
00:27:18: machen wir doch so reden morgen noch einmal
00:27:21: Das klingt super.
00:27:22: auf derselben Ebene wo der Asymet präschventurische FM-Best an eine Mitarbeiterin ein Mitarbeiter motzt.
00:27:29: Hast du Ideen, wie man das machen kann wenn es tatsächlich
00:27:33: eine
00:27:34: ranghöhere Person ist?
00:27:37: Ja auch mit einem Stopp.
00:27:40: Also da mal nachfragen.
00:27:43: also angenommen die ranghöhe person Die Chefin der Chef sagt ja was habt ihr euch dabei gedacht so schrei rüder ton dann zu fragen Du was meinst genau oder hast ein Beispiel dafür?
00:28:00: oder woran machst du das fest?
00:28:03: Also mal fragen,
00:28:04: also sehr konkretisierende Fragen.
00:28:08: Denn die Frage ist so genial weil sie herausfiltert.
00:28:13: geht es jetzt dieser ranghören Person ausschließlich um eine Selbstoffenbarung im Sinne von?
00:28:19: ich habe heute einen schlechten Tag jetzt bist gerade du da also kriegst du's ab Und wenn ich jetzt sage, du was meinst du mit?
00:28:30: Kannst mir ein Beispiel geben.
00:28:32: Dann kann die Person ja sagen Ja!
00:28:34: Ich ärgere mich gerade total weil schau mal her wir haben das gesprochen jetzt war das wieder so und dann kann ich hier einhaken und da kann ich sagen ahja gut okay ich verstehe.
00:28:44: und dann könnte ich vielleicht doch sagen ja da habe ich einen Fehler gemacht Das hab' ich falsch gemacht weißt was sich löst dass gleich und auch das ist schlagfertig auch einmal zu sagen oh ja dann versteht dass du dich jetzt ärgerst, denn das habe ich total vergessen.
00:29:02: Ja!
00:29:03: Und dann bin ich aber wieder in der Aktion und das tut mir leid und weißt du was?
00:29:08: Ich bringe das jetzt gleich in Ordnung und versetze dich mal in die Situation.
00:29:12: Du bist jetzt meine Chefin und du bist wirklich wütend Denn ich hätte irgendwas abschicken sollen, eine Frist ist da verstrichen... ...und du bist wirklich wütemt und zeigst mir das Ich dich da frag, ey wow so was ist okay und du sagst mir das.
00:29:29: Und ich sage wow dann versteh es.
00:29:31: Da hab' ich total vergessen!
00:29:34: So ja?
00:29:35: Und ich geh in die Verantwortung... ...und auch in eine Handlungsfähigkeit.
00:29:41: bist du noch so wütend?
00:29:43: Natürlich nicht weil ja mein Problem gelöst wird.
00:29:46: Natürlich nicht.
00:29:47: Wenn's dir aber um die Sache geht Wirst du wütend sein?
00:29:51: Nur weißt du, dann könnte ich auch die Pflanze sein oder das Flipchart.
00:29:55: Oder die Türkelinge völlig egal!
00:29:57: Oder die Frau Müller oder Herr Meier sonst jemand.
00:29:59: Dann hat es ja nichts mit mir persönlich zu tun und dann könnte Ich mehr denken.
00:30:04: okay gut.
00:30:05: Aha interessant Ja oder sie hatte wohl der schlechten Tag oder keine Ahnung?
00:30:12: aber gut dann nehme ich's auch nicht.
00:30:15: Und dann vergess ich so was wieder.
00:30:18: Menschen, die zu dir in dieses Schlagwertigkeits-Training kommen.
00:30:21: Was haben sie für Anliegen in erster Linie?
00:30:23: Sind das so?
00:30:24: wie reagiere ich im Meeting?
00:30:26: oder was sind so die Main Pain Points?
00:30:29: und dann schauen wir uns gleich nochmal so einen an.
00:30:31: Ja also ja genau jemand sagt im Meeting zum Beispiel irgendwas zu mir brüllt mich an, sagt etwas Untergriffiges fragt mich was?
00:30:42: und ich mir fällt es nicht ein.
00:30:45: Also das ist ein ganz, ganz großes Anliegen.
00:30:49: Ich bin in einer Kommunikationssituation mit einer Person oder mehreren Personen und ich werde etwas gefragt.
00:30:57: oder man sagt was zu mir und ich stehe da und weiß nicht, was ich sagen soll.
00:31:02: Und viele erzählen mir und sagen weißt du?
00:31:04: dann am nächsten Tag denke ich mir nein!
00:31:07: Warum habe ich nicht das oder das gesagt?
00:31:09: Also dieses entweder in die Starre zu gehen und nichts zu sagen.
00:31:14: Das ist bei vielen der Pinpoint.
00:31:16: Und bei anderen ist es, ich fange dann an zu reden und rede einfach irgendwas und höre gar nicht mehr auf.
00:31:23: Und auch das ist ja oft dieses Ja, aber weißt du oder klären nun da?
00:31:27: Und das ist eben auch nicht schlagfertig!
00:31:29: Da macht man das gegenüber noch ratloser oder noch mütender... ...und man verliert dadurch auch eine Souveränität wenn man zu viel redet ohne was zu sagen.
00:31:41: Dann lass uns doch noch mal zusammenfassen, die Quick-Tips für TDR
00:31:45: Starren.
00:31:46: Also da hast du eigentlich zu Beginn schon hingewiesen!
00:31:52: Das Erste ist das man lernt und dass es eben nichts kurzfristiger sondern langfristig ist.
00:31:58: wie komme ich aus dieser Spannung?
00:32:01: Und dazu gehört, dass sich lernen mich selbst zu beobachten.
00:32:05: Mich selbst zu Beobachten.
00:32:06: aha Wie ist gerade mein Spannungslevel?
00:32:09: Wie ist grade mein Atem Wenn ich drauf komme, ach ja.
00:32:15: Ich bin da gerade und ich nehme wahr was gerade passiert und ich habe mal gelernt runterzukommen.
00:32:22: dann funktioniert das irgendwann in der Sekunde Ja!
00:32:25: Dann kann man das Instrument Körpergut spielen.
00:32:27: Das ist das eine.
00:32:29: Das zweite woran wir arbeiten wenn jemand kommt dieses Erstarren ist auch wie nimmst du dir den Raum?
00:32:35: Wie traust du dich das einmal etwas zu sagen obwohl du dir denkst oh mein Gott hier da sitzen jetzt Sex und die sind alle viel wichtiger.
00:32:42: Ich soll da jetzt was.
00:32:43: So, das!
00:32:45: Und das Dritte ist es gibt zu grundsätzliche Techniken die man machen kann.
00:32:49: Das Gemeine ist ja ich kann ja niemanden ein Handbuch geben mit vierzigtausend siebhundneunzeig möglichen Antwort-Versionen denn wir wissen ja nicht welche Situation kommt oder welche Frage kommt und daher wissen wir das Wording nicht.
00:33:05: Nur es gibt ein paar so grundsätzliche Techniken Die kann man lernen.
00:33:10: Und dazu gehört eben zum Beispiel die Frage oder die Zustimmung, oder das Ja ich verstehe was du meinst und gleichzeitig oder Du!
00:33:21: Wenn Faul für Dich bedeutet dass ich jeden Tag zehn Stunden hier sitze dann bin ich gern Faul.
00:33:27: So was?
00:33:28: Oder auch Aja ja stimmt total Verstehe ich Dass du das hast ist meins.
00:33:34: oder auch Zeit gewinnen oder auch ein Stopp zu sagen.
00:33:39: Das sind so grundsätzliche Techniken
00:33:41: und die
00:33:42: kann man üben, so wie man das kleine einmal eins übt.
00:33:47: Also du hast ja jetzt ganz viele Varianten auch aufgezählt.
00:33:51: Das heißt wir können uns selbst mal mit ein zwei drei Varianten anfreunden und die zu unteren Varianten machen bevor wird das Repertoire erweitern und dann immer souverän sind.
00:34:04: So fangen wir auch an.
00:34:06: Also kommt immer auf die Länge, auch das Seminar ist drauf an der Zeit.
00:34:10: Aber ja manchmal zwanzig dreißig grundsätzliche Techniken und dann beginne ich immer mal mit einer und dann schaut es so aus.
00:34:19: So wärst du jetzt bei mir.
00:34:20: im Training oder in Coaching würde ich sagen Gabriele schreibe mal fünf Sätze oder fünf Feststellungen auf mit denen du konfrontiert wurdest schon die dir unangenehm waren oder welche, die dir unangenehm wären.
00:34:35: Dann schreibst du dir auf und dann gibst du mir diesen Zettel und dann würde ich dich mit einer konfrontieren.
00:34:42: Sag mir zum Beispiel einen Satz.
00:34:44: Kann eine Frage sein oder ein Satz?
00:34:46: Eine Aussage.
00:34:47: Du, ich kann dir jetzt überhaupt nicht mehr folgen!
00:34:50: Ja, und dann würd' ich den nehmen und sagen wir jetzt ... Die erste Technik, die wir uns anschauen ist die Frage.
00:34:57: Ja, die hätten wir uns... Und jetzt sag ich zu dir also Gabriele Ich kann hier jetzt überhaupt nichts mehr folge Du musst jetzt mit der Technik Frage replizieren.
00:35:07: Ja, also machen wir das gleich?
00:35:09: Also Gabriele ich kann dir jetzt überhaupt nicht mehr folgen!
00:35:13: Und wo ist deine Unklarheit?
00:35:15: Genau, sehr schön und so kann man es üben weil natürlich hättest du vielleicht entweder gar nichts gesagt oder dich gerechtfertigt oder irgendwie was zurückgesagt.
00:35:27: keine Ahnung war's.
00:35:29: Das wollen wir jetzt alles nicht sondern Jetzt dürftest du nur mithilfe der Technik Frage antworten.
00:35:36: Und so arbeiten wir dann Technik für Technik durch und dann sage ich mal, jetzt hast du zur Verfügung drei Techniken!
00:35:44: Du darfst überlegen welche nehme ich?
00:35:46: Das ist am Anfang ganz witzig weil man natürlich so am Reisbrett das übt.
00:35:52: Weil es geht ja um Schnelligkeit.
00:35:53: Nur am Anfang darf man noch darüber nachdenken mit dem Katalog sitzend.
00:35:59: welche nehme?
00:36:00: Ich sehe das im Laufe eines Tages, in einem Tagessiminar geht es immer schneller, immer schneller.
00:36:08: Schön!
00:36:09: Und gleichzeitig würde ich auch mit dir viele Übungen machen die dich in einen guten Spannungszustand bringen, die das Sprechdenken anregen also dieses ich habe eine Gedanken und ich verbalisiere, ich habe ein Gedanken und verbalisiere dass sich nicht der Gedanke noch dreimal im Kreis geht, bevor er den Mund verlässt.
00:36:31: Auch das kann man gut trainieren!
00:36:34: Also ich arbeite da immer auf diesen drei Ebenen.
00:36:37: Inhaltlich, Spannung und es hat mit Körper, mit Atem zu tun und mit der rhetorischen Ebene.
00:36:45: Jetzt hast du uns so viel tollen Input gegeben.
00:36:49: Ich würde gerne dem Bogen für jetzt schließen
00:36:54: knüpft
00:36:55: eigentlich wieder dort an, wo du sagst ich bin ganz in meine Kraft gekommen.
00:36:59: Und die Frage lautet wenn du den Raum verlässt nach einem Seminar aber auch in jeder anderen Begegnung was hättest du gern was übrig bleibt im Raum von dir?
00:37:12: Was sollen die Leute empfinden
00:37:14: und denken?
00:37:15: Oh eine Wirksamkeit, eine Selbstwirksamkeit!
00:37:20: Die Leute sollen das Gefühl haben Jawoll, ich darf rausgehen und wirken.
00:37:28: Ich darf raus gehen und was bewegen Und ich darf reden und mich äußern So ein Gefühl von Stärke, von Sicherheit Von Mut, von Freude.
00:37:40: Das hätte ich gern.
00:37:42: das bleibt
00:37:44: Sehr schön!
00:37:45: Und dann gibt's da noch eine Frage die ich gerne zum Schluss stelle
00:37:49: Die heißt... Heute bist du Daniela?
00:37:53: Was wäre, wenn du einen Tag lang Daniel wärst?
00:37:57: Das Leben eines Mannes führen.
00:37:59: Was würdest du gerne machen?
00:38:04: Ehrlicherweise der erste Gedanke ist ich würde an diesem tag nicht arbeiten sondern Ich würde den tag gerne mit meinem sohn verbringen.
00:38:14: warum denn ich habe ein fünfjährigen son und Ich kenne das.
00:38:19: Eltern da sein ja ausschließlich, nicht nur ausschliesslich aus der Mama-Perspektive.
00:38:26: Und ich sehe dass mein Sohn zu meinem Mann und zu mir eine super Verbindung hat und ein gutes Verhältnis hat und wir beide sehr präsent sind.
00:38:37: Und gleichzeitig sehe ich, dass es unterschiedlich ist weil mein Sohne gewisse Dinge mit beim Mann macht anderen nicht die andere Dinge haben, die sie verbinden.
00:38:50: Und mein Mann deckt da einfach andere Teile ab des Elterndaseins und es würde mir unglaublich Freude machen das mal zu erleben wie das wäre aus der Vaterperspektive mit einem fünfjährigen Sohn?
00:39:05: Ja
00:39:06: sehr eine
00:39:07: außergewöhnliche Antwort!
00:39:09: Das habe ich bisher noch nicht gehabt wenn ich diese Frage gestellt hab dass man ja in einer Rolle Eines tatsächlichen Menschen auch in einen Schlüpft und spürt, wie das anders ist.
00:39:21: Sehr schön!
00:39:22: Weil als Daniel wäre ich ja der Vater unseres Seins?
00:39:24: Genau.
00:39:25: Ja, das fände ich spannend.
00:39:28: Jetzt wieder an die Daniela gerichtet.
00:39:30: Ich danke dir, dass du da warst.
00:39:31: Das war wirklich so, wie du auch gesagt hast was du bewirken möchtest, dass die anderen innere Kraft kommen, dass sie sich etwas mitnehmen, gestärkt fühlen.
00:39:41: damit verabschiede ich mich
00:39:43: Bei dir
00:39:44: und bei unseren Führerinnen sagt es schön, dass ihr da
00:39:48: wart.
00:39:49: Wenn ihr Lust habt noch mehr in eure Gedanken zu kommen was macht jetzt eine souveräne Liederin aus?
00:39:57: Also die Schlagfertigkeit ist sicher
00:39:59: ein wichtiges
00:40:00: Element also das ich wirklich auch den Raum einnehme.
00:40:04: aber da gibt's durchaus noch mehr und dafür habe ich das Webinar entwickelt in sieben Schritten zur souveränen Liederinn.
00:40:11: Und wenn du da zu Lust hast in den Show-Notes, findest du den Link.
00:40:16: Du kannst dich anmelden für Ende August Anfang September und am Ende stelle ich dann tatsächlich auch mein Vimalidership-Programm vor!
00:40:24: Für heute sage ich schön dass
00:40:27: du da warst.
00:40:28: Boost Your Career System.
00:40:29: Wenn dir ein bestimmtes Thema auf dem Herzen liegt Dann melde dich doch direkt bei mir.
00:40:37: Vielleicht mache ich sogar einen Themenzyklus daraus.
00:40:40: Schreib' mir auf
00:40:44: oder schaue dich
00:40:45: doch gleich auf meiner Karriereseite um.
00:40:48: Alle Infos dazu findest du auf www.Sollack.at.
00:40:54: Und besonders empfehle ich dir natürlich meinen Female Boost Club!
00:40:58: Der startet zweimal im Jahr, du kannst sich auch zum Eins-to-Eins Coaching melden oder rufst einfach
00:41:04: an
00:41:05: und wir reden persönlich darüber was genau Ich für Dich tun kann.
00:41:12: Alle Infos findest du in den Show-Notes.
00:41:15: Baba und Bust Your Career, Sister!
00:41:21: Schön dass Du da warst.
00:41:22: Gemeinsam können wir die Jobwelt zu einer
00:41:25: besseren machen.
00:41:30: Dieser Podcast
00:41:31: entsteht in Kooperation mit dem Wirtschaftsmagazin Chiconomy.
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