Gespräch | Sisterhood beginnt mit Großzügigkeit – mit Verena Tschudi, Gründerin von Level me up
Shownotes
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Folgen im Themenzyklus 'Sisterhood: Einfluss großzügig teilen“ 1/3 Impuls | Sister, welche Türen öffnest du? 2/3 Gespräch | Sisterhood beginnt mit Großzügigkeit – mit Verena Tschudi, Gründerin von Level me up 3/3 Transfer | Sisterhood, bitte praktisch
Dieser Podcast entsteht in Kooperation mit dem Wirtschaftsmagazin sheconomy.
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00:00:00: Ich habe einen Prinzip, nach dem ich lebe und weiß halt ob das falsch oder richtig ist.
00:00:06: Es ist einfach das Einzige, dass sich für mich gut anfühlt und es ist Großzügigkeit!
00:00:12: Ich gehe einfach durch diese Welt – ich bin gern großzügig, ich helfe Leuten wann immer ich kann im Sinne von.
00:00:20: wenn jemand irgendwas wissen will oder sowas sagt dann sage ich ihnen das halt was ich weiss oder gebe ihnen irgendwelche Tipps und das ist es!
00:00:30: Du wirst
00:00:31: im Job zur besten Variante deiner selbst.
00:00:34: Du gestaltest mit, wirst gehört und bringst Menschen und dein Unternehmen voran!
00:00:40: Du bekommst die Anerkennung, die du dir
00:00:42: wünschst – und deine Karriere kommt so richtig
00:00:45: in Spock!
00:00:47: Ich bin Gabriele Strudel-Sollack, Kommunikationsarchitektin, Autorin &
00:00:51: Leadership Coach Und in diesem Podcast zeige ich dir praxisnah wie wir Frauen sichtbar, wirksam
00:00:58: und karriereklar werden und mit Macht so richtig klug- und konstruktiv umgehen.
00:01:06: Bust Your Career,
00:01:08: Sister.
00:01:09: Hallo und herzlich willkommen zur sehr spannenden Folge von Bust You Career, Sista!
00:01:15: Heute sind wir im zweiten Teil vom Themenzyklus Sisterhood.
00:01:21: Ganz ganz spannend das Gespräch mit Verena Giudi.
00:01:25: Vielen Dank Avgeli dass ich heute dabei sein darf.
00:01:27: Ich bin auch sehr gespannt.
00:01:32: Ja
00:01:33: Wir sind super flexibel.
00:01:34: Ich habe gerade mitbekommen, du bist nicht wie geplant in Zürich sondern im Barcelona deinem zweiten Standort aber bevor wir da genau hinschauen mit dem
00:01:45: Pendeln
00:01:46: von einer Stadt in den nächsten.
00:01:49: Wie war denn das damals?
00:01:52: Bevor Du mit female leadership und Deinem Unternehmen begonnen hast?
00:01:56: also lass uns zurückgehen so wirklich in das Alter Wo wir noch
00:02:01: so
00:02:02: neugierig in die Welt gehen, also so zehn war es.
00:02:05: War das absehbar?
00:02:07: Das in Verbindung zu bringen wo du heute stehst was du heute machst.
00:02:12: Nimm uns damit!
00:02:13: Also mit zehn ehrlich gesagt super viele Erinnerungen habe ich nicht aber ich kann mich an ein Erlebnis erinnern.
00:02:21: Es dürfte wirklich so mit zehn dort drum gewesen sein und zwar war ich auf so einem Lager mit anderen Kindern.
00:02:31: Und da waren aber Betreuerinnen dabei, es waren Jungs und Mädels alles gemischt.
00:02:37: Ich weiß nicht mehr genau was die Aufgabe war.
00:02:40: ich weiß nur noch wir sind in so einem Kreis gesessen ein kleiner Kreis, wir haben Gruppen geformt und da war eine Betreurerin dann dabei und die hat irgendwie plötzlich zu mir aufgeschaut und zu mir gesagt Du wirst mal eine führende Zeit.
00:02:58: Und ich hab keine Ahnung mehr, was sich da gemacht oder gesagt.
00:03:02: Der war nix Spezielle, aber die hat mir das prophezeit sozusagen.
00:03:07: Das ist mir hängen geblieben bis heute.
00:03:10: Deswegen denke ich bis heute es ist wichtig wie wir mit Kindern reden und was wir ihnen sagen.
00:03:18: Auch irgendwelche wildfremden Kinder ... Ich sag manchmal Sachen zu Wildfremdkindern die ihnen vielleicht bis ewig hängen bleiben und sie sich ermutigen, an sich zu glauben.
00:03:30: Das finde ich spannend, weil meine Eltern waren damals überhaupt ... Also meine Eltern kommen überhaupt nicht aus dem Business.
00:03:37: Die sind, Papa ist Lehrer und die Mama war lang Hausfrau und ist ein Fitness-Trainerin geworden.
00:03:43: Diese bist heute.
00:03:44: aber das sind so Erlebnisse wo man plötzlich, das bleibt einem Hähnen.
00:03:50: Plötzlich merkt man Okay, was?
00:03:53: Das gibt's sonst noch für Möglichkeiten.
00:03:55: Es eröffnet plötzlich so ein komplett neues Universum und finde ich super spannend!
00:04:00: Mir gefällt wo du sagst es ist oft ein Satz der wirklich ganz tief gehen kann und viel Kraft für die Zukunft auch geben kann.
00:04:10: also Ich kenne das aus meinem Leben auch.
00:04:13: Und umso schöner wenn man das realisiert großzügig weiterkippt, so wie du das sagst.
00:04:20: Also ich spreche das Kindern auch zu und nämlich nicht nur den eigenen da macht man es ja wenn man ein guter Elternteil ist sowieso aber auch den anderen dass die... Mancher haben's einfach nicht so gut und auch selbst die das gut haben da die Außenperspektive von einer Person die eine starke Persönlichkeit is' Das ist was ganz tolles.
00:04:44: Wie gings dann weiter?
00:04:47: Mitbekommen, dass du sehr jung Managerin warst.
00:04:52: Wie bist du da hineingekommen?
00:04:55: Hast du es gewählt?
00:04:56: Ist es passiert?
00:04:57: Nein!
00:04:58: Es ist wirklich passiert und ich habe mich natürlich aufgrund von meinem jetzigen Job lang in Führungsfunktionen oder eigentlich.
00:05:07: das war praktisch das erste was mir überall passiert ist, dass ich in eine Führung Funktion reingerutscht bin.
00:05:12: Und im Nachhinein jetzt, wo ich seit acht Jahren hab' ich mein eigenes Coaching-Unternehmen für Frauen.
00:05:18: Wo ich Führungskräfte coache und das was sich natürlich mir jetzt immer überlegt ist... Was sind die Erfolgsfaktoren?
00:05:26: oder warum?
00:05:27: Ist es bei manchen Leuten natürlich dass diese Rollen ihnen zugesprochen werden?
00:05:35: Dass man ihnen das weh ansieht, dass sie reif sind für das oder dass man ihnen gerne diese Verantwortung gibt?
00:05:41: Bei mir war auch die Erfahrung, dass die Leute nie – es ist super spannend – niemand nach meinen Zertifikaten gefragt.
00:05:49: Ich habe immer Jobs bekommen in Branchen wo ich keine Ahnung hatte und immer Führungsfunktionen bekommen.
00:05:59: Und ich hatte keine Ausbildung und keine Ahnung und keine Erfahrung und gar nichts!
00:06:06: Aber trotzdem haben wir die Leute vertraut, dass sich das kann.
00:06:10: Ich habe es nachher können.
00:06:11: Ich war sehr erfolgreich auch unter Managern, die oft doppelt so alt waren wie ich alles Männer.
00:06:19: Ich immer aus Länderin, wo auch immer ich gelebt hab – weil ich habe in verschiedenen Ländern gelebt und hatte auch kein Netzwerk oder was auch immer.
00:06:30: Aber ich bin immer sehr unkonventionell an Manage Oaks gekommen!
00:06:34: Und das Erfolgsrezept ist das, was ich eben... im Nachhinein raus analysiert habe und das ist jetzt auch das, was ich weitergebe.
00:06:44: Es ist in der Selbstsicherheit die Selbstsichheit, die man ausstrahlt, die dann auch zu logischerweise zur Klarheit führt.
00:06:54: Klarheit führt dazu dass mein Entscheidungsfähig ist, führt dazu dass man handlungsfähig is, führt dazu dass man moderieren kann.
00:07:02: Ich brauche nicht das Fachwissen haben!
00:07:04: Ich muss nur wissen welche Fragen ich stelle damit ich richtigen Leute an den Tisch bin hier damit die das richtige Fachwissen zusammenbringen.
00:07:12: Das ist meine Rolle als Liederin und das hat man mir angesehen oder angestört, und dadurch bin ich wirklich schon mit – was war das?
00:07:20: Unter zwanzig habe ich für einen Marketingagentur ein Unternehmen auf, also eine neue Region aufgebaut mit über hundert Leuten….
00:07:31: Ich hab keine Ahnung gehört wie man das macht aber ich war so selbstsichert dass ich mich nicht einmal überlegt habe.
00:07:37: Also der Gedanke Ich weiß ja nicht, wie das geht oder ich kann es ja nicht.
00:07:42: Die ist mir nicht einmal in den Sinn gekommen sondern ich habe mich einfach gefragt okay... Wie könnte man's machen?
00:07:47: Und innerhalb von Jolko war nix zu wenig dann gemacht gehabt.
00:07:51: Rückblickend ist alles recht naiv.
00:07:56: Verrückt teilweise aber Es wird funktioniert und so hat es immer wieder funktioniert mit verschiedensten Branchen.
00:08:04: Das ist nicht so, dass ich keine Ausbildungen habe oder dass ich irgendwie gegen Ausbildung bin.
00:08:08: Ich hab zwei Masterabflüsse, die bringen mir gar nichts weil ich hab mich immer nur im Nachhinein gemacht, die hab' ich nie gebraucht.
00:08:17: Und wahrscheinlich sind wir da jetzt sehr an dem Punkt wo man Arbeitsbienchen verortet und wir beide arbeiten zufällig gleichzeitig parallel in unterschiedlichen Ländern auch mit diesem Begriff, weil eine Arbeiterin die weiß einfach von der Kernkompetenz des Doing.
00:08:39: Wie muss ich das umsetzen?
00:08:41: Und das ist eben manchmal sehr schwierig, beobachte ich für manche, die so viel Fachkompetenzen ihren Bereich haben dann wirklich Level abzugehen und zu sagen ja... neuersten Ball bleiben, sondern meine neue Funktion ist zu koordinieren Menschen ins Boot zu holen auch Unternehmenspolitik zu machen und zu schauen wen brauche ich dazu damit wir das zum Fliegen bringen.
00:09:13: Wie siehst du das?
00:09:14: Das ist der Schritt von operativ zu strategisch Und sehr oft sehe ich einen viel größeren Schritt.
00:09:20: nicht von Ich bin Teammitglied zur Teamleiterin sondern von Teamleiterin zu BereichsleiterInnen ist der viel größere Schritt, obwohl man denken würde ja die Person hat ja schon Führungserfahrung.
00:09:33: Sehr oft denken die Leute von keiner Führungserfahrung zur Führungen.
00:09:37: Erfahrung da ist eine große Schritt aber sehr oft ist es nicht einmal der Fall weil Teamleitinnen sehr operativ noch arbeiten je nachdem wie viele Leute sie führen sind trotzdem sehr tief in der Materie drinnen Während wenn ich eine Bereichsleitung oder wie auch immer, das heißt dann im Unternehmen.
00:09:54: Wenn ich mehrere Teams leite, kann ich es mir einfach nicht mehr leisten mich operativ einzumischen.
00:10:02: Dann muss sich Systeme haben Wie die Leute sich selber gegenseitig unterstützen können wie sie selber operative Entscheidungen treffen können damit dass nicht alles über meinen Schreibtisch wandert.
00:10:13: und wie du gesagt hast ja das sind genau strategische Aufgaben heißt Ich muss eh Schauen, dass ich meinen Bereich für den ich verantwortlich bin.
00:10:23: Dass sich denn im Unternehmen gut positioniere?
00:10:26: Dass die Zusammenarbeit mit anderen Bereichen gut funktioniert?
00:10:29: Dass ich strategisch in der Unternehmensentwicklung mich einbringe und vor allem nach außen also euch vertrete die Firma vielmehr auch nach draußen und auf dem Markt.
00:10:42: Also es ist eine ganz andere Denke und das ist wirklich das operative Schrumpf auf einen absolut das Minimum zusammen.
00:10:51: Manchmal ist es operativ praktisch nicht mehr vorhanden, sondern es ist nur noch strategisches und ich finde das Strategische super spannend.
00:11:01: was es braucht dafür ist strategisches Denken.
00:11:05: Es ist leider etwas was einem niemand sagt und niemand erklärt mit einfach die Beförderung und viel Spaß!
00:11:15: Und dort aber du schauen und zu sagen Okay, es gibt ja Mechanismen und strategisches Denken ist etwas was man lernen kann.
00:11:23: Das sind die Schritte.
00:11:26: Das ist enorm hilfreich für Leute in diese Funktion weil dies sonst in meiner Erfahrung nahe entweder zwei volle Jahre lang sehr leiden.
00:11:38: also die Lernen das auf die Wartetool und sind dann okay damit oder sie pürziehen wieder raus und sagen, das tue ich mir nicht an.
00:11:49: Oder sie haben ein Burnout irgend sowas was wir alle nicht wollen.
00:11:54: also diese Abkürzung zu nehmen und so sagen Ich positioniere mich gut!
00:11:59: Ich fühle mich auch wohl in der neuen Rolle Und ich werde hier ernst genommen und komme nicht unter die Räder.
00:12:07: Das ist das Ziel.
00:12:09: Ja ja ja Das ist eine Beobachtung wenn du mit Frauen- oder Führungskräften ganz allgemein arbeitest.
00:12:17: Machen wir den Switch?
00:12:18: Du bist Unternehmerin.
00:12:20: in irgendeinem Podcast oder irgendwo habe ich gelesen, vielleicht war das auch auf Instagram wo du geschrieben hast.
00:12:26: Du bist so ziemlich in jedes Fettnäpfchen, hast du mitgenommen!
00:12:33: Was
00:12:34: kommt dein Resonanz?
00:12:35: was fällt dir dazu ein?
00:12:36: weil du hast jetzt gesagt ich glaube acht Jahre sechs Jahre hast du deinen Unternehmen?
00:12:45: Ja, ich bin sowieso ein professioneller Fettneppchen-Treterin und
00:12:51: das glaube ich dir jetzt nicht.
00:12:52: Ah
00:12:53: doch!
00:12:54: Ich find sie überrascht.
00:12:57: Und dann machst du einen richtigen Arschfleck rein.
00:13:01: Warum ich das sage ist?
00:13:04: Weil ich hätte mir selber so oft gewünscht jemand hätte mir geholfen.
00:13:10: Jemand hätte mir gesagt... Pass auf Das ist was du brauchst.
00:13:15: auf das musst du achten, so funktioniert die Welt.
00:13:18: Und dann hätte ich mir so vieles erspart.
00:13:22: Aber was ich gefunden habe und ich hab sehr jung in meiner Karriere gemerkt, hey!
00:13:26: Ich bin da die einzige Frau.
00:13:28: Ich bin... ...ich bin die Einzige in meinem Alter auch und zwar viele ältere Herren oft mit denen nicht zu tun gehabt hat.
00:13:38: Und ich hätte mir eine Mentorin zum Beispiel hätte ich gewünscht.
00:13:42: und was ich gemacht habe ist Versucht mich bei Frauennetzwerken einzubringen.
00:13:48: Das ist ja das Thema Sisterhood, jetzt unser Thema.
00:13:51: Damals habe ich noch kleine Kinder gehabt und so weiter.
00:13:54: Ich hab einfach keine Zeit gehabt um auch noch abends wegzugehen.
00:13:59: mein Mann.
00:14:01: Auch heute noch der ist sehr viel international unterwegs also er ist wirklich.
00:14:06: fünfzig Prozent von der Zeit ist er weg Und wenn er da ist, dann möchte ich nicht ständig weg sein.
00:14:11: Also ich war nicht diejenige, die ständig auf Netzwerkveranstaltungen tanzt, weil ich schlicht und einfach nicht grunter und nicht wollte!
00:14:19: Das war auch eine zungreine Welt... ...und drum war es sich gemacht, wie wir uns hier Bücher gelesen haben.
00:14:25: Jede Menge Bücher, Hörbücher habe ich mir reingezogen aber das war nie konkret genug für mich.
00:14:31: Es war immer so, es klingt alles schön und es fühlt sich gut an, wenn ich das lese.
00:14:39: Und dann bin ich aber am nächsten Tag in der Früh, sitze ich in einem Meeting und denke mir ja jetzt.
00:14:44: Also ich habe den Transfer nicht wirklich machen können von diesen tollen Worten hin zu.
00:14:51: was mache ich jetzt im Meeting?
00:14:53: Ganz konkret wo setz' ich mich hin?
00:14:55: Wen schaue ich an?
00:14:57: Wann sage ich was?
00:14:58: wie sage ich es und welche Frage stelle ich danach?
00:15:04: Genau!
00:15:05: Das ist ja der Unterschied zwischen Wissen sich aneignen und in Transfer gehen.
00:15:11: Und einfach immer in der Begleitung auch auszuprobieren, um dann das wieder reflektieren zu können und den nächsten Impuls, das nächste ausprobierend überhaupt erst so ermöglichen oder?
00:15:23: Ja!
00:15:23: Und das meine ich aber ein bisschen mit Zettnepfchen.
00:15:26: Ich habe halt viel ausprobiert beobachtet.
00:15:29: Ich hab sehr viel analytisches Denken also einfach Muster zu erkennen sich auch trauen, eben diese Fettnäpfchen alle mal auszuprobieren und so schauen.
00:15:39: Oft ist es dann das genau da, wo man denkt, Shit!
00:15:42: Das hätte ich jetzt nicht machen sollen.
00:15:45: Während man's macht, denkt man sich das und im Nachhinein merkt man Boah, das hat jetzt gezogen.
00:15:50: Interessanterweise.
00:15:51: Und deswegen die Bereitschaft, Fettneppchen mal auszuprobieren und dann zu erkennen was daran funktioniert?
00:15:59: Was funktioniert nicht also?
00:16:00: Das war halt das wie es ich gemacht habe aber... Ich wäre schon froh, als ich meine so Pfannenfertig wie ich heute den Frauen mit denen ich arbeite zusammenstellen und präsentieren.
00:16:14: Das macht so Sinn für sie.
00:16:16: die sparen sich halt unglaublich viel Zeit und Nerven und logischerweise auch Geld dadurch weil es einfach in der Karriere soviel besser vorwärts geht.
00:16:25: Und ich glaube was man nicht unterschätzen darf ist die Lebensqualität die nervliche emotionale Belastung, die das auslösen kann wenn man nicht weiß wie man sich jetzt verhalten soll in einer zum Beispiel im Flick-Situation oder in einem Bugmoment oder wenn irgendein Projekt in Schieflage ist.
00:16:49: Wie sehr sich das auswirkt?
00:16:51: Nicht nur auf das eigene Nervenkostüm sondern logischerweise trägt man das in die Beziehungen mit rein.
00:16:58: Man wird ungeduldig mit den Kindern.
00:17:00: Man geht dem Partner auf die Nerven oder verträgt ihn einfach echt schlecht, muss ich sagen.
00:17:06: in solchen Situationen aber auch logischerweise auf die Gesundheit schlägt sich das und ... Auf einem Zelllevel, dass ihr nachweist.
00:17:16: glaubt es nicht wirklich, dass sich das sehr schnell abnutzt wenn wir den Ektise Stresshormone durch unseren Körper spülen?
00:17:25: drum Ja, also ich hätte gerne so eine Abführung gehabt.
00:17:31: Aber ziemlich wohl ist es das jetzt heute gibt?
00:17:34: Das werden wir mit helfen können.
00:17:37: Interessanterweise als letztes Gespräch habe ich mit der Daniela Zeller geführt die auch Kommunikationstrainerin ist und damals noch beim Ö-Trei-Wecker gearbeitet hat vor zwanzig Jahren oder so und da ist sie bekannt geworden und wird auch gesagt Ich bin heute die Coach die ich damals gerne gehabt hätte.
00:17:59: Also diese Erfahrung, wahrscheinlich bringt ihr uns auch dazu dieses Geschäftsmodell zu verfolgen?
00:18:05: Wie geht es dir heute wenn du so an dein damals nicht aufgebottes Frauennetzwerk schaust?
00:18:13: einfach weil die Prioritäten anders waren?
00:18:17: Ja wie tust du da heute?
00:18:19: Ich habe einfach meine Freundinnen... Ich nenne das nicht Netzwerk, obwohl das ist auch ein Netzwerk.
00:18:27: Aber ich pflege einfach wirklich Freundschaften eher als ein großes Netzwerk muss ich sagen.
00:18:33: Ich habe einfach meine Freundinnen mit denen ich mich regelmäßig austausche und da sind Unternehmerinnen dabei.
00:18:41: Ich war gerade gestern hier am Strand in Barcelona.
00:18:52: Ihr drittes Unternehmen, das Sie jetzt so zwei hat sie verkauft ist super spannend sich mit ihr zu unterhalten.
00:18:59: Sie versteht was ich gerade mache.
00:19:01: aber auf der anderen Seite ist sie auch wieder an einem Punkt wo sie jetzt sagt ja was mache ich jetzt als nächstes wohin genau geht die Reise?
00:19:09: und da kann ich sie wieder dabei unterstützen.
00:19:12: also es ist sehr ein schönes Geben und nehmen.
00:19:16: Das mag ich viel lieber auf Netzwerk-Events Smalltalk zu führen, sagen wir mal provokativ.
00:19:24: Daraus kann natürlich was sehr Schönes entstehen und ist mir auch schon so gegangen dass ich jetzt Kontakte habe mit denen nicht mich wirklich dann aber einzeln verabredet.
00:19:33: Ich bin so!
00:19:34: Ich will tiefe Gespräche führen die auch länger gehen als normal zwischen zwei Gläsern pro Sektor.
00:19:40: und so Hand hab' ich.
00:19:43: das schätze ich es dir, dass man sich immer wieder dieses Follow up Du machst gerade das.
00:19:51: Und dann kann ich beim nächsten Mal fragen, wie ist es gelaufen?
00:19:54: Was sind jetzt deine Erfahrungen da draus?
00:19:57: Aber wir tauschen uns auch sehr persönlich aus.
00:20:00: Es ist nicht nur beruflich sondern persönlich gemischt.
00:20:07: Ja und oft greift das ja auch ineinander.
00:20:09: also unser Leben lässt sich nicht nur trennen in gewisse Segmente.
00:20:16: Unser Beruf hat immer auch mit unseren Familien zu tun und der Form, wie wir Familie auch leben.
00:20:23: Oder wenn sich jemand für ein Single-Leben entscheidet dann noch das.
00:20:28: Selbst dann darf man sich wohl überlegen wo ist ein anderer Bereich?
00:20:36: Wo ich mich stabilisieren kann, wenn es mal beruflich nicht so gut läuft, dass ich da wirklich auch Interessen habe.
00:20:44: Also nach wie vor kein formales, formelles Netzwerk sondern gute Freundinnen.
00:20:51: Ich
00:20:51: bin schon Mitglied in einem Netzwerk.
00:20:54: Das habe ich mir sehr bewusst überlegt.
00:20:56: aber das ist ein Netzwerk wo ich keine beziehungsweise sage ich vielleicht sogar einen Blödsinn.
00:21:03: Aber ich gehe nicht auf Netzwerkeranstaltungen zum Beispiel um Kundinnen zu akquirieren.
00:21:11: Ich bin dann dort wirklich als Mensch und ich will Frauen kennenlernen.
00:21:19: Also wenn wir jetzt für ein Frauennetzwerk sprechen, ich will einfach Freundinnen so sehe ich das lernen oder einfach gute Gespräche führen.
00:21:29: was mich persönlich nervt ist wenn ich irgendwo hingehe auf irgendeiner Netzwerke für Anstand und alle wollen irgendwas verkaufen.
00:21:36: Das nimmt mich total Und auch ich persönlich will doch dorthin gehen, einfach zu einem schönen Abend haben oder Gespräche haben.
00:21:44: Wie gesagt, ich will gar nicht... Wenn mich jetzt zum Beispiel jemand fragt und sagt in die Rene du bittest dir das und das an dann gebe ich denen meine E-Mail und dann sage ich schreibe Dorthin und dann können wir uns morgen dazu austauschen was du genau brauchst oder suchst.
00:22:02: und dann schauen wir aber dass Ich mache keine Verkaufsgespräche oder irgend sowas, auch keine Beratungsgesprächen an so einem Abend.
00:22:12: Das ist wie ein Geschenk für mich selber, dass ich einfach nur einen schönen Abend gingen
00:22:16: kann.".
00:22:18: Ja und ich glaube aber diese Sehnsuchtnachttiefen-Gesprächen verbindet eh so viele.
00:22:26: Also dieses Paarhilfe Smalltalk, das ist überdurchschnittlich verbreitet also... Letztlich mag's kaum jemand.
00:22:37: Na was man schon, ich glaube Smalltalk ist nicht schlecht.
00:22:42: Wo wir es brauchen können is in Settings die eher steif sind, sagen wir mal Business Kontexte wo wir eine emotionale Sicherheit herstellen möchten.
00:22:57: also wenn es ein bisschen steif zu und hier geht oder vielleicht ein bisschen angespannt ist eine Verhandlung gibt oder so, dann ist es eine sehr gute Fähigkeit um ein bisschen aufzulockern und auch hinzuweisen darauf dass wir alles Menschen sind.
00:23:15: Wenn ich mich zu einer Verhandlungen setze an den Tisch aber ich habe vorher schon ein bisschen mit der Person geredet und gefragt wie sie denn angereist sehen und ob das jetzt kein Problem war mit dem Verkehr und die Zeit oder je nachdem wie gut ich die Personen kenne auch zu fragen Ich hab zum Wochenende gemacht, oder hast du dieses Jahr schon Urlaub gehabt und bist ja an deiner Urlaubspläne irgend so was?
00:23:37: Das macht das man sich als Mensch gesehen fühlt.
00:23:42: Und dass auch diese menschliche Komponente mit reinkommt.
00:23:45: deswegen ich finde Smalltalk ist eine sehr, sehr gute Fähigkeit.
00:23:50: aber logisch jetzt gerade wenn wir in Sisterhood reden ist es nicht das Level wo wir bleiben möchten wenn wir wirklich uns gegenseitig supporten wollen.
00:24:05: Ja,
00:24:06: ja.
00:24:07: Wie erlebst du das?
00:24:09: Jetzt wirklich dieses Spannungsfeld sich gegenseintlich supporten und aber dann schon auch diese Angst bleibe ich dann über.
00:24:20: wie ist das?
00:24:21: Ist sie eine Mitbewerberin, eine potenzielle... Was beobachtest du da?
00:24:27: Weil meine Beobachtung geht sehr in unterschiedliche Richtungen auch.
00:24:32: Also, ja wie ist das bei dir?
00:24:35: Ich habe einen Prinzip nach dem ich lebe und weiß nicht ob das falsch oder richtig ist.
00:24:41: es einfach das einzige dass sich für mich gut anfühlt und der See ist Großzügigkeit.
00:24:48: Mir ist es ehrlich gesagt völlig egal ob jemand profitiert davon oder nicht oder was die damit machen.
00:24:57: Ich schau dann nicht zurück, ich fühle mich einfach gerne großzügig und wenn ich jetzt jemandem irgendwas sagen kann.
00:25:06: Und die nehmen diese Information, rennen damit irgendwo hin und versuchen dann irgendwie, keine Ahnung, irgendeinen Benefit draus zu schlagen, dann finde ich, sollen die das?
00:25:16: Dann sollen sie das!
00:25:17: Ich habe gar keine Zeit, Sie zu beobachten und zu schauen... Was denn die genau machen oder was weiß ich?
00:25:23: Oder was ich für einen möglichen Schaden davon hätte, so will ich nicht denken.
00:25:29: Ich habe keine Zeit für sowas!
00:25:31: Ich gehe einfach durch diese Welt.
00:25:32: Ich bin gern großzügig und helfe Leuten, wann immer ich kann im Sinne von wenn jemand irgendwas wissen will oder sowas sagt dann sage ich ihnen das halt was ich weiss oder gebe ihnen irgendwelche Tipps... Und das ist es!
00:25:49: Es wird zurückkommen vielleicht.
00:25:51: Ehrlich gesagt, wenn es nicht zurückkommt, solltet ihr jetzt nicht zurück.
00:25:55: Aber es fühlt sich so viel besser an großzügig zu sein als irgendwie zurückzuhalten.
00:26:05: und das Fundament für eine Großzügigkeit ist meiner Beobachtung nach schon auch dass man das Gefühl hat ich lebe in der Fülle.
00:26:14: Ich kann da auch ganz großzüglich teilen Und das ist ja oft Gar nicht so real.
00:26:20: lebt man wirklich in der Fülle.
00:26:23: Manche leben in der fülle und haben trotzdem das Gefühl, weil sie müssen alles protekten und aufpassen dass nichts weniger wird oder
00:26:30: so.
00:26:30: Aber dann leben Sie nicht innerlich in der fühle.
00:26:33: Füller ist ja kein objektiver Maßstab es ist nicht so viel Geld oder was weiß ich.
00:26:40: jemand hat zehn tausend Euro auf dem Konto.
00:26:43: die einen finden Oh mein Gott, also für mich jetzt persönlich wäre das viel zu wenig.
00:26:48: Und ganz ehrlich sagen... Das wär so wie ... Shit!
00:26:53: Da müssen wir was ändern.
00:26:55: und andere finden Boah wenn ich zehn tausend Euro auf dem Konto hätte, das wäre ja voll genial da würde ich mich so gut fühlen.
00:27:02: Und drum es gibt keinen objektiven Regler.
00:27:05: die Frage ist immer wie fühle ich mich?
00:27:07: Und wenn nicht, das kommt von Gedanken.
00:27:10: Also es kommt nicht vom Kontostand.
00:27:12: oder Welchen Job habe ich?
00:27:15: Sonst kommt von dem Gedanken, es ist nicht genug.
00:27:20: Der Gedanke, Ich sollte schon weiter sein!
00:27:22: Der Gedanske, ich sollte viel berühmter sein als ich heute bin oder der Gedankel, ich sollte schon viel mehr erreicht haben.
00:27:29: Oder auch der Gedanker den ich sehr oft beobachte im Coaching ist...der Gedanken.
00:27:35: Als nächstes geht irgendwas schief also mit dieser.
00:27:39: Auf Englisch sagt man im Hyper-Vigilance, wenn man so ständig in der Lahnbereitschaft rumläuft und ständig denkt, vielleicht geht was schief.
00:27:47: Gleich bricht alles zusammen – das ist auch eine Form von Mangeldenken!
00:27:53: Der andere Gedanke, der es sehr gut tut, ist der Es wird immer irgendwie gut kommen.
00:28:01: Das sind viele Gedanken Ja für das brauche ich gar nichts, die jetzt haben.
00:28:05: Ich kann sogar mitten in einer Krise sein aber wenn nicht weniger Es wird immer irgendwie gut ausgehen, dann kann ich in der Fülle sein.
00:28:15: Ja das möchte ich fast so stehen lassen weil es einfach ein schönes Plädoyer ist an die innere Haltung, die nicht zu viel zu tun hat mit dem tatsächlichen finanziellen Materiellen oder was auch immer für eine Realität sondern die Freiheit eben da auch teilen zu können weil ich das möchte und weil In irgendeiner Form.
00:28:40: Also aus der positiven Psychologie wissen wir, also es ist auch gemessen wenn wir geben sind wir selber die größten Empfangenden.
00:28:51: Das wirkt ja total zurück und insofern ist das eine total schöne Spirale, die wir da gehen können.
00:28:59: Wie haltest du's mit den Männern?
00:29:04: Du hast so viel...
00:29:07: Du
00:29:07: hast so viel gesprochen von den männlichen Umfeldern, in denen du tätig warst und ich habe entdeckt.
00:29:15: Und vielleicht ist das gar nicht mehr so real?
00:29:19: Aber du warst in einem Podcast, in einem Schweizerischen und deswegen kann ich es gar nicht aussprechen.
00:29:25: Und da hast du überlegt ein Männerprodukt auch mit anzubieten!
00:29:33: Wie steht es darum
00:29:34: heute?
00:29:35: Ja, also ich habe eine Membership.
00:29:38: Also das heißt Level Me Up Club.
00:29:42: Level me up heißt ja mein Podcast und dann gibt's den Level Me UP Club.
00:29:46: Das ist ein monatliches Angebot wo ich jeden Monat einen Thema rausnehme wirklich um dieses Persönlichkeitsentwicklung konkret zu machen und wo man wirklich an einem Thema pro Monat arbeitet auf einem Niveau, dass man sehr gut in den Alltag integrieren kann.
00:30:05: Also kein intensives Coaching sondern es ist mehr so eine Sache, die ich fokussiere pro Monat und das ist auch für Männer zugänglich ja?
00:30:15: Und vielleicht muss euch jetzt noch Geheimnisse ausplaudern...
00:30:20: Bitte wir lieben Geheimnisse!
00:30:23: Ich mache hier auch Einzelcoaching, das weiß kaum jemand und ich habe das immer sehr unter dem Also unter seinem Geheimnis, kremerisch und deckmantel gehalten.
00:30:38: Ich mache sehr wenig Einzelcoaching muss ich sagen.
00:30:41: Ich habe nur Plätze irgendwie so für zwei im Maximal drei Leute auf einmal aber dort nehme ich auch Männer auf weil dort ist es egal.
00:30:50: also das ist ja individuell.
00:30:53: und um... Ja ich arbeite gerne mit Männern.
00:30:59: oder deine Frage dazu?
00:31:01: Ja,
00:31:02: wenn ich dir zuhör in deinem Podcast dann habe ich immer so den Eindruck dass du ganz bewusst inklusiv hier die Botschaften gibst.
00:31:13: Also das ja keine Fan-Bilder entstehen oder die haben es besser oder da müsst ihr euch besonders in Acht nehmen oder schützen oder ich weiß nicht was.
00:31:22: sehr also dieses wir und die anderen sondern dass sie das ganz wichtig ist auch In Verbindung zu gehen?
00:31:32: So.
00:31:32: Ja, ja...
00:31:33: Unbedingt!
00:31:34: Also ich glaube auch nicht dass Männer die bösen sind ganz ehrlich überhaupt nicht.
00:31:39: Ich bin viel bösere Frau in meinem Leben gerne gelernt als Männer.
00:31:43: Nein jetzt ganz ehrlich ich glaube das das Patriachat Das ist etwas was wir auflösen sollen und unter dem Leiden bitte Männer genauso wie Frauen.
00:31:54: Ich habe zwei Söhne Ich hab drei Brüder.
00:31:59: Mein Mann is ein Mann Er hat nur einen Bruder.
00:32:02: Ich bin familiär, bin ich von Männern umgeben und privat habe auch sehr viele freunde-männliche Freunde darunter ein recht großer Prozentsatz muss sich sagen Schwule die alle Männer.
00:32:15: also ganz ehrlich ich möchte nicht dass meine Söhne in einer patriarchalen Gesellschaft aufwachsen was sie natürlich tun weil unsere Gesellschaft ist immer noch recht patriarchal geprägt.
00:32:26: aber Männer leiden unter dem Patriarchat genauso wie Frauen.
00:32:31: Und drum, ich glaube das ist schlicht und einfach falsch zu sagen die profitieren.
00:32:36: Die profitieren bei gewissen Ebenen aber Frauen profitieren in anderen Ebenern.
00:32:41: über die reden wir gar nicht.
00:32:43: also um haben Frauen denn so viel Freiheit?
00:32:45: was wenn ich zum Beispiel mir anhör wenn eine Frau sagt Ach, ich möchte jetzt wieder arbeiten gehen.
00:32:53: Aber ich muss nicht unbedingt Geld verdienen!
00:32:56: Sondern ich möchte einfach etwas was mir selber Spaß macht.
00:32:59: dann denke ich mir wow... Was für ein krasses Privileg!
00:33:05: Das hört man sehr oft von Frauen, dass Frauen so was sagen aber sie sind sich gar nicht bewusst wie krass privilegiert sie sind.
00:33:11: und wir reden immer nur darüber wie privilegierten Männer sind in der Arbeitswelt.
00:33:15: dabei müssen die oft einfaches Goldesel herhalten.
00:33:19: Die können nicht sagen, es macht mir keinen Spaß mehr.
00:33:21: Ich gehe jetzt ein bisschen topfern und schaue mich mein eigenes kleines Café aufmache weil er mir das Spaß macht sondern nein!
00:33:30: Er muss gefälligst die Kohle heimbringen weil die Kinder brauchen neue Fußballschuhe und wir wollen schliesslich auch in den Urlaub.
00:33:36: unter Sofa ist durchgesessen.
00:33:38: also diese Realität man merkt schon ich reg mich richtig auf Auch finanzielle Verantwortung wollen wir doch gemeinsam tragen.
00:33:48: Ich möchte nicht meinen Partner diese Bürde aufherlegen, ich glaube nicht dass ihm das gut tut.
00:33:54: Alleine die finanziellen Verantwortung oder auch dann ist es oft die emotionale Stabilität, die der Mann bitte gefällig springen
00:34:02: soll.".
00:34:03: Sie darf die Spirale machen, aber er muss sie immer dann wieder auffangen und beruhigen.
00:34:08: Ich meine manches davon hat zu tun mit Maskulina Feminina Energie
00:34:12: usw.,
00:34:12: das sehe ich auch.
00:34:13: Das ist ein Thema, das mich sehr fasziniert und ich bin überhaupt nicht der Meinung dass wir gleich werden sollen.
00:34:21: Überhaupt nicht!
00:34:22: Aber... ...ich denke es ist ungerecht den Männern den schwarzen Peter zuzuschieben Und die Frauen als die heiligen Opfer darzustellen, das ist einfach nicht korrekt.
00:34:33: Sondern zu schauen wo es eine patriarchale Denke im Spiel für uns beide nicht gut ist?
00:34:42: Sondern was kann's stattdessen geben?
00:34:45: dass wir uns beider mehr Freiheit und mehr uns wirklich sehen als Mensch und nicht als Rolle?
00:34:52: Deswegen lassen können wir auflösen!
00:34:55: Ja, und da lebst du ja auch mit dem zweiten Bein in einem sehr interessanten Land.
00:35:03: Ich habe den Eindruck dass in Spanien durch die Gesetzgebung sich da ganz viel verschoben hat von patriarchalen Denkmustern in Richtung Modernität.
00:35:15: also wenn ich das richtig so in Erinnerung hab Sind die Väterkarenzen absolut, ich glaube, auch noch in den Prozent?
00:35:24: Oder gibt es dieses Gewalt gegen Frauen.
00:35:28: Da gab's vor zwei Jahren ein ganz klares Gesetz, das wirklich viel Veränderung gebracht
00:35:34: hat.
00:35:35: Ja, Spanien dürfte da wirklich eine Vorreiterrolle in Europa haben.
00:35:39: Es ist krass was sie da gemacht haben!
00:35:42: Was man natürlich schon sehen muss, ist dass es immer einen sehr großen Diskrepans gibt zwischen ländlichen Gegenden und Großstädten.
00:35:51: Das ist einfach überall beobachtbar, ich lebe hier in Barcelona eine extrem offene Stadt was so ziemlich alles betrifft also die ganze Gender-Thematik betrifgt und das ist sehr international und es zieht natürlich sehr viele Leute an die ohnehin sehr offen sind und sehr liberal denken.
00:36:13: Wenn ich jetzt irgendwo in ein Studios, in einem kleinen Dorf bin.
00:36:19: Wo es halt... Da geht's anders zu und her!
00:36:23: Also die Realität ist dann sicher... Es erzählt immer dann die eigene Realität ja?
00:36:30: Aber ich glaube ja Spanien hat da grundsätzlich sehr vorbildliche Maßnahmen eingeführt.
00:36:36: Da können wir uns in Europa einige davon abschauen.
00:36:40: Ja Jetzt waren wir auf der strukturellen Ebene.
00:36:43: Lass uns zum Schluss noch mal auf die individuelle Ebene kommen!
00:36:48: Wenn du überlegst, was könnten Quick-Tips für unsere Hörerinnen sein?
00:36:53: Was könnten Sie sofort umsetzen zum Thema Sisterhood damit das einfach vorrorem Macht mehr wird wie uns gegenseitig anstecken und supporten?
00:37:06: Ich muss kurz überlegen, damit ich die besten Quick Tips mitgeben kann.
00:37:14: Und nicht einfach ein Wortschwahl weil mir freuen natürlich sehr viele Dinge dazu ein.
00:37:19: Wie ist
00:37:20: denn die Zeit?
00:37:21: Der erste Punkt den ich da sagen möchte ist das Thema Wertfreiheit.
00:37:27: also Nichtbewehr war sich sehr oft sehr.
00:37:29: Ist es eine Funktion von unserem menschlichen Hirn dass wir uns innerhalb von wenigen Sekunden eine Meinung bilden zu einer Person.
00:37:37: Aber wir sind ja auch sehr hochentwickelte Wesen mit unserem präfrontalen Cortex.
00:37:43: Wir können ja auch gegensteuern, also wir müssen nicht instinktiv handeln und... Sondern Wertfreiheit ist etwas auch was man sich antrainieren kann als seine Form zu denken.
00:37:56: Also ich sehe eine Person und dann statt zu sagen, ah nein!
00:37:59: Die ist nicht mein Typ Oder... Schau mal wie aufgetagelt die ist oder... Nein also warum redet die jetzt so?
00:38:07: komisch oder einfach?
00:38:09: man hat so schnell irgendwelche Werturteile sich das abzugewöhnen.
00:38:14: Das ist für mich, dass es das was ich sehe in meinen Gruppencoachings, was Frauen sofort spüren und übernehmen und was sie mir auch zurückspiegeln und sagen werden, ich hätte nie gedacht, dass so etwas möglich ist.
00:38:30: Dass Frauen so auf diese Art miteinander umgehen können nämlich so offen Und ich glaube, weil ... Ich spreche das nicht groß an.
00:38:41: Also ich spreche es ein bisschen an ganz am Anfang immer wenn die Leute ins Coaching starten aber da gibt's so viele Infos.
00:38:46: also... Ich glaub' nicht dass es in dem liegt, dass man das anspricht sondern ich glaub', ich lebe das vor und ich schaff eine Stimmung, die schlicht und einfach so ist!
00:38:57: Es hat noch nie ein Problem damit gegeben.
00:39:00: Das ist diese fragende Haltung, eine offene Haltung anstatt von einer Die Werten, die ihr immer zumacht.
00:39:08: Das ist immer abweselt und dann ist irgendwie zu.
00:39:12: Man spürt das richtig körperlich wenn man es um macht.
00:39:14: Und wenn man aber offen bleibt und fragend bleibt, dann sagt er okay wie meint denn sie?
00:39:21: oder was geht jetzt wohl in ihrem Kopf vor?
00:39:25: Oder was sind denn ihre Werte oder ihre Ziele?
00:39:29: Was ist denn Ihr Lösungsansatz?
00:39:31: Ich kann immer irgendwas mitnehmen von egal wem.
00:39:35: Das finde ich super spannend.
00:39:38: Also Quick Tip eins, wertfrei in Situationen zu gehen und auch versuchen die andere Perspektive gleich mitzusehen?
00:39:50: Ja
00:39:50: Wenn ich es nicht verstehe dann macht das nichts.
00:39:53: Ich muss es nicht verstehen!
00:39:55: Ich gestehe der anderen Person trotzdem zu dass sie so ist wie sie ist und das so macht wie sie das will Auch wenn ich's nicht versteh.
00:40:04: Wertfreiheit ist sozusagen der erste Quick-Tipp.
00:40:08: Der zweite ist Großzügigkeit, was ich vorher schon angesprochen habe.
00:40:15: Ich fokussiere darauf was ich gerne fühlen möchte und nicht wie es die andere Person aufnimmt und was sie damit macht sondern Es fühlt sich einfach so viel besser an großzügig zu sein als Knausling ganz ehrlich von wegen geiziges Geil oder irgendes.
00:40:31: Nein Großzügigkeit fühlt sich einfach gut an.
00:40:35: Das ist auch wissenschaftlich belegt und ich fokussiere auf gar, ob ich fühlen will wie ich sein will was meine Werte sind und nicht traut was jetzt genau die andere Personen damit macht.
00:40:49: Ja ja danke das waren zwei Quick Tips okay die du auch schön ausgeführt hast.
00:40:58: wir schwingen uns in den Schluss ein mit zwei Fragen.
00:41:03: Die eine Frage ist, wenn du den Raum verlässt, Verena.
00:41:06: So nach einem Workshop?
00:41:08: Nach einem Coaching?
00:41:10: Den Strand!
00:41:11: Wenn du eine Freundin getroffen hast... Was hättest du gern das von den anderen so entweder über dich gefühlt oder gesagt wird?
00:41:21: Was is es?
00:41:23: Das war jetzt
00:41:25: eine gute Zeit.
00:41:26: Ja,
00:41:27: also es kommt natürlich drauf an wofür die Leute zu mir kommen.
00:41:31: Wenn jetzt jemand ein Coaching bei mir macht, dann wollen die so genannte Braingasms haben.
00:41:38: Die wollen wirklich Aha-Momente haben wo sie sagen Boah!
00:41:44: Ich muss mir die Aufzeichnung nochmal anhören weil das war jetzt wow oder ich muss das alles noch mal runterschreiben.
00:41:51: Das will ich dass Sie dann sagen.
00:41:53: aber wenn ich jetzt mit einer Freundin am Strand abhängt dann will ich einfach dass sie sagt boah das war halt so eine gute Zeit zusammen.
00:42:01: Schön!
00:42:03: Und wir gehen noch mal auf das Geschlechterthema mit der abschließenden Frage, also wenn du einen Tag lang in deinem Leben nicht die Verena wärst sondern ein Mann was würdest du gern ausprobieren oder was würdest du gerne ja an diesem tag machen?
00:42:21: Oh
00:42:23: Gott es ist schwierig sag ich mir.
00:42:24: noch nie überlegt.
00:42:25: weißt du was ich immer sage wenn mich jemand fragt Ich glaube, ich bin eigentlich ein Mann.
00:42:31: Ich bin ein schwuler Mann in einem weiblichen Körper!
00:42:37: Ich bin eh... keine Ahnung, ich löse das Thema Mann-Frau so dermaßen auf.
00:42:43: In meinem Kopf ist es nicht wirklich ein Thema und ich identifiziere mich sehr oft mit Männern vielleicht weil ich aufgewachsen bin unter Männern aber auch weil ich sehr viel maskuline Energie habe.
00:42:58: Feminine Energie, aber trotzdem ich sehe da irgendwie nicht so den Unterschied.
00:43:02: Es wäre wirklich rein physisch.
00:43:03: also ich hätte einfach einen männlichen Körper.
00:43:06: Ich glaube ich würde die ganze Zeit schwere Sachen heben und so stolz sein auf mich, dass sich das kann.
00:43:11: Das würde ich machen.
00:43:12: Ich würde andere Menschen hochheben und durch die Luft wirbeln Und keine Ahnung!
00:43:18: Ich würde glaube ich einfach an meinem Körper herum experimentieren.
00:43:26: Ja, ich glaube das wäre so.
00:43:27: das eine, das Einzige was ich machen würde.
00:43:32: Das finde ich schon faszinierend.
00:43:35: Meiner haben ja wirklich viel mehr Muskelmast und es kommt dann nicht mehr drauf an welcher Mann man ist auch noch.
00:43:40: Aber ich glaube ich würde einfach sehr versiert sein wie schwere Sachen ich heben kann auf der Art.
00:43:48: Sehr gut der Punkt!
00:43:54: Ich kann mich erinnern, ich habe einmal ein Insta-Video von dir auch gesehen oder an der Kraftmaschine gearbeitet.
00:44:04: Also verständlich dass ihr das irgendwie in den Sinn kommt!
00:44:09: Du, ich danke dir ganz herzlich für unser Gespräch und unsere Hörerinnen.
00:44:15: wir schauen uns nächste Woche an Was die Impulse, die uns die Verinner gegeben hat, konkret wie wir das in unser Leben übertragen können.
00:44:25: Also Großzüchkeit, Wertfreiheit – das waren so ganz schöne Punkte.
00:44:29: aber ich werde das eine oder andere auch noch herausgreifen was schon vorher gefallen ist.
00:44:34: und wenn dich das Thema Sisterhood interessiert es gibt einen Workshop Zehnten Oktober live und da erleben wir das auch.
00:44:43: Es ist ein halbtages Workshop, das Thema ist Selbstmarketing mit dem Untertitel Get What You Want Sister!
00:44:51: Also etwas ganz schönes wo wir auch die Sisterhood erleben dann schau dir das in den Schonots an.
00:44:56: du kriegst auch die Kontakte zu Verena Judy in den Shonots Und wir freuen uns sehr wenn du unsere Rückmeldung gibst was dir gefallen hat an unserer Serie heute.
00:45:08: Heute sag ich Bust Your Career, Sister.
00:45:13: Wenn dir ein bestimmtes Thema auf dem Herzen liegt dann melde dich doch direkt bei mir.
00:45:18: vielleicht mache ich sogar einen Themenzyklus daraus.
00:45:20: schreib mich auf
00:45:21: Gabriele
00:45:22: et Solak.at oder schaue dich doch gleich auf meiner Karriereseite um.
00:45:28: alle Infos dazu findest du auf www.solak.art.
00:45:34: und besonders empfehle ich dir natürlich meinen female Boost Club Der startet zweimal im Jahr, du kannst dich auch zum eins-zu-eins Coaching melden oder rufst einfach an und wir reden persönlich darüber was genau ich für Dich tun kann.
00:45:52: Alle Infos findest Du in den Shownotes.
00:45:55: Baba
00:45:56: und Bust Your
00:45:57: Career
00:45:58: Sister
00:46:01: Schön dass Du da warst.
00:46:03: Gemeinsam können wir die Jobwelt zu einer besseren machen.
00:46:11: Dieser Podcast entsteht in Kooperation mit dem Wirtschaftsmagazin Chiconomy.
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