Impuls | Sister, welche Türen öffnest du?

Shownotes

Dieser Podcast entsteht in Kooperation mit dem Wirtschaftsmagazin sheconomy.

Du möchtest beruflich sichtbarer werden? Dann komm’ zum Selbstmarketing-Workshop „Get what you want, Sister! https://www.sollak.at/selbstmarketing-workshop.html

Wenn du tiefer einsteigen willst, schau dir auch den Female Boost Club an. Er startet zweimal im Jahr. Komm am besten gleich auf die Warteliste: https://www.sollak.at/boost-club.html

Und wenn du ein Thema hast, das ich in einem Themenzyklus aufgreifen soll, schreib mir direkt an gabriele@sollak.at.

Mehr zu mir und meiner Arbeit findest du auf: www.sollak.at

Transkript anzeigen

00:00:02: Stell dir vor, du wirst im Job zur besten Variante deiner selbst.

00:00:06: Du gestaltest mit, wirst gehört und bringst Menschen und dein Unternehmen voran!

00:00:12: Du bekommst die Anerkennung, die du dir wünschst – und deine Karriere kommt so richtig in Schmuck!

00:00:19: Ich bin Gabriele Strudel-Sollack, Kommunikationsarchitektin, Autorin & Leadership Coach.

00:00:25: Und in diesem Podcast zeige ich dir praxisnah wie wir Frauen sichtbar, wirksam Karriere klar werden und mit Macht so richtig klug und konstruktiv umgehen.

00:00:39: Bust Your Career Sister.

00:00:41: Ein herzliches Hallo!

00:00:42: Und willkommen im neuen Themenzyklus von Bust You Career Sister.

00:00:48: Diesmal geht es um das besondere Wort, das auch schon im Podcast enthalten ist Die Sister.

00:00:55: Wir sprechen über Sisterhood.

00:00:59: Wie gehen Frauen miteinander in beruflichen Kontext um?

00:01:02: Wie unterstützen wir einander?

00:01:05: Was passiert aber, wenn Interessen aufeinanderprallen und warum hält sich die Erzählung so hartnäckig?

00:01:14: Frauen sein untereinander besonders bis günstig und Konkurrentinnen.

00:01:20: Darum geht's auch heute!

00:01:22: Vielleicht hast du es mitbekommen.

00:01:24: ich habe im Juni meinen Summer Career Boost angeboten.

00:01:28: das waren zwölf kostenfreie eins-zu-eins Coachingplätze Was für mich natürlich immer spannend ist, auf wen treffe ich?

00:01:37: Was beschäftigt die einzelne Frau, die ich gerade oft zum sehe?

00:01:43: und natürlich interessiert mich auch wie hat sie überhaupt von dieser Möglichkeit erfahren?

00:01:49: über dem Podcast den Newslet über LinkedIn über eine persönliche Empfehlung oder ja was auch immer es war.

00:01:58: Und diesmal ist mir aufgefallen zwei Frauen, die sich zu diesem Coaching gemeldet hatten.

00:02:05: Die waren aus demselben Unternehmern – das habe ich also aufgrund der E-Mailadresse bzw.

00:02:11: dem LinkedInprofil schließen können.

00:02:14: und was auch gewusst habe ist dass eine andere Frau aus diesen Unternehmen bereits im Jahr davor mein Leadershipprogramm besucht hat den Female Boost Club.

00:02:27: Jetzt habe ich natürlich vermutet, dass dein Zusammenhang war.

00:02:31: Aber auf sowas würde ich natürlich nie aktiv zu sprechen kommen einfach aus Neutralität auch allen gegenüber und Ich kann ja nicht wissen wie gut die miteinander sind ob sie sich kennen Ob sie beste Freundinnen sind oder eben genau das Gegenteil Und da bin ich immer ganz vorsichtig.

00:02:49: Im Gespräch hat sich aber dann sehr wohl herausgestellt Dass es eine Empfehlung war die eine der anderen weitergegeben hat und dann hat sich sogar herausgestellt, dass sie dabei sind ein Frauennetzwerk im Unternehmen aufzubauen.

00:03:08: Und das verstehe ich unter Sisterhut.

00:03:11: also wenn es ganz pragmatisch wird nicht dieses pathetische wir Frauen müssen zusammenhalten sondern wenn's ganz praktisch wird Ich habe was kennengelernt Das hat mir geholfen auch helfen könnte oder was zumindest interessant sein könnte, dann gebe ich die Informationen weiter.

00:03:31: Ich öffne die Tür.

00:03:33: ja und das war es da noch schon.

00:03:37: vielleicht ergibt sich daraus ein guter Gedanke oder einen Karriere Schritt sogar.

00:03:44: damit stellt sich die Frage wieso hält sich diese Erzählung so gut nämlich über Jahrzehnte, Jahrhunderte.

00:03:53: Frauen können nicht miteinander.

00:03:56: Frauen gönnen sich nichts, Frauen sind stutenbessig!

00:04:00: Frauen arbeiten lieber mit Männern zusammen.

00:04:03: und auch die Erzählung wenn sie eine Frau mal nach oben geschafft hat dann hilft sie anderen Frauen erst recht nicht.

00:04:11: Sie zieht lieber die Leiter hoch statt über die Leite hoch zu ziehen.

00:04:17: gibt es auch einen Begriff dafür die Bienenkönigin Queen B Und das Bild ist natürlich sehr eingängig.

00:04:24: Kann man sich gut merken, dass da eine große Verteidigung läuft Aber so eine gute Geschichte ist noch lange keine gute Erklärung.

00:04:35: Wir können uns jetzt einerseits fragen Warum unterstützen Frauen einander nicht?

00:04:41: Wie können wir uns aber besser noch fragen?

00:04:45: Warum erzählen wir Konkurrenz zwischen Frauen eigentlich so gerne als Frauenproblem.

00:04:55: Bei der Vorbereitung auf diese Folge bin ich nämlich nochmal in den Gastbeitrag hineingestiegen von Professorin Fabiola Gerpot und des Professors Ralf Landwehr.

00:05:07: Ich habe das schon früher beobachtet, aber jetzt noch mal genauer gelesen.

00:05:11: Und die setzen sich mit dieser Queen Bee Erzählung auseinander Mit neueren Forschungsmethoden und vor allem einem interessanten Schluss der widerlegt, dass Frauen am Aufstieg andere Frauen hindern würden.

00:05:29: Also das ist keine belastbare Grundlage was sie gemacht haben.

00:05:34: Sie haben in Brasilien Kommunalwahlen beobachtet also das waren in fünf tausend Regionen oder Kommunen und sie haben gezeigt dass Frauen die bereits in Machtpositionen waren durchaus Frauen mitgenommen haben.

00:05:55: Also eben nicht die Leiter hochgezogen und eine andere nicht herangelassen haben.

00:06:02: Natürlich gibt es einzelne Frauen, die andere Frauen nicht fördern Ja aber es gibt auch Männer, die anderen Männer nicht fördern.

00:06:08: Und natürlich gibt's schwierige Chefinnen Genauso wie Schwierige Chefs.

00:06:14: Und es gibt Konkurrenz, Machtspiele, Eitelkeiten, Ausgrenzung und Konflikte komplett geschlechtsunabhängig und auch zwischen Männern und Frauen.

00:06:26: Aber eine interessante Frage ist schon, warum machen wir aus dem Verhalten einer einzelnen Frau so schnell ein geschlechtsspezifisches Phänomen?

00:06:39: Also wir würden ja bei einem Mann der seinen Konkurrenten nicht fördert – auch nicht sagen, aha typisch Mann!

00:06:46: Das ist jetzt ein King-Bi-Syndrom.

00:06:49: Wir sprechen vielleicht von Macht, von Konkurrenz.

00:06:53: Von politischem Verhalten und schlechter Führung aber nicht von einer geschlechter typischen Geschichte.

00:07:02: Was bleibt unsichtbar wenn wir das nur unter der Perspektive der Frauen anschauen?

00:07:10: So Frauen kommen beruflich nicht voran weil andere Frauen sehen nicht unterstützen.

00:07:15: Dann könnte ich nämlich appellieren an Solidarität, an Großzügigkeit und an diese moralische Vorstellung.

00:07:24: Bitte seid doch so gut und unterstützt einander!

00:07:27: Also schauen wir uns das nicht an als geschlechtsspezifisches Phänomen sondern schauen wir auf in welchem Raum findet das Stadt?

00:07:38: Weil es ist der Hut eben nicht im Luftlehrenraum Start findet.

00:07:43: Die Frage ist wirklich unter welchen Bedingungen versuchen hier eigentlich alle, Karriere zu machen?

00:07:50: Wenn wir uns das über einen längeren Zeitverlauf ansehen dann stellen wir einfach fest Hierarchien sind nicht gerade erst gestern entstanden.

00:08:00: die Strukturen sind schon vor langer Zeit und da natürlich überwiegend von Männern geprägt worden.

00:08:09: Meistens auch nicht, weil einzelne Männer bewusst Frauen ausschließen wollten.

00:08:14: Sondern weil es halt über Generationen hinweg so war, dass der Zugang zur Ausbildung zu Erwerbsarbeit, zur Eigentum, zur politischen Macht und auch zur Führungsposition für Frauen einfach nicht möglich war.

00:08:28: Und es ist großartig wenn wir in unseren Unternehmern schauen das Diversität einzieht.

00:08:39: Aber in der Regel entsteht das nicht von heute auf morgen, weil natürlich Rollenbilder-Erwartungen einfach uns prägen und mitspielen.

00:08:48: Und auch so Effekte dabei sind wie vielleicht kein so den Minimieffekt.

00:08:52: also man rekrutiert jemandem, der einem ähnlich ist, weil man sich da gut auskennt und auch der Meinung ist wenn ich gute Arbeit leiste wird dass jemand andere auch machen.

00:09:03: worauf ich auch zu sprechen kommen möchte ist diese Art knappheitsgefühl also dass die Positionen nun mal limitiert sind und wie interessant sie sind, wo man sehr viel gestalten kann.

00:09:16: Und das wir darum sehr stark kämpfen müssen.

00:09:21: Also wenn nicht unbegrenzt Plätze sind dann ist natürlich Konkurrenz ein Thema.

00:09:27: Und meine These ist, Sisterhood bedeutet nicht Konkurrent abzuschaffen.

00:09:33: Das wäre einfach unrealistisch wird natürlich nicht funktionieren.

00:09:39: Die Frage ist, was machen wir aus dieser Konkurrenz?

00:10:08: sichtbar bleibt.

00:10:10: Also Sisterhood hat nichts mit Harmonie zu tun, viel mehr hat es damit zu tun einfach fair zu sein und sich auch darüber zu freuen dass wir ambitionierte Frauen haben und das wir uns die wünschen ja die gestalten wollen Einfluss nehmen wollen Entscheidungen treffen wollen gutes Geld verdienen wollen um ihr leadership leben und tatsächlich auch in Führung gehen.

00:10:38: Systo-Hut bedeutet also nicht in die Abwertung zu gehen.

00:10:43: Und da kann es durchaus sein, dass ich auch nicht ganz einverstanden bin mit dem Gesamtprofile.

00:10:49: Es kann durchaus sein das ich ja kenne jemand ist fachlich sehr gut aber in der Personalführung schon fragig!

00:10:57: Ich bleibe dieser Knappheitslogik.

00:11:01: wir brauchen die nicht unnötige weitergeben sondern Ganz viel Reichtum schaffen.

00:11:10: Also wenn ich von einer Weiterbildung weiß, die einer Kollegin helfen könnte... Warum sollte ich sie nicht nennen?

00:11:17: Wenn ich an einem Tisch sitze und merke, da fehlt jetzt eine Kollegin obwohl ihre Expertise hier gebraucht würde.

00:11:25: Ja warum sollte ich ihr Namen nicht nennern?

00:11:28: oder auch für ein wichtiges Projekt wo ich jemanden kann, der sehr kompetent wäre.

00:11:34: Warum sollte sich sie nicht empfehlen?

00:11:36: oder wenn jemand den Meeting einen Gedanken einbringt, der überhört wird und fünf Minuten später wird derselbe Gedanke aufgegriffen.

00:11:45: Warum sollte ich nicht sagen?

00:11:47: Das knüpft übrigens an dem Punkt an, den die mir vorhin eingebracht hat.

00:11:53: Das sind kleine Handlungen aber sie haben etwas gemeinsam Sie verteilen die Ressource die für Karriere normal entscheidend ist, nämlich Sichtbarkeit, Zugang, Reputation und vor allem auch Information.

00:12:08: Das war jetzt auf einer individualistischen Ebene aber manchmal geht Sisterhood noch einen deutlichen Schritt weiter – dass man nicht nur eine einzelne Frau empfiehlt sondern auch die Auswahl wie kommt dazu selbst infrage stellt?

00:12:27: Und da möchte ich ein Beispiel bringen von einer hochrangigen Professorin, eben Universitäres Umfeld.

00:12:35: Die mir mal von einer Situation erzählt hat die da sehr bezeichnend ist.

00:12:40: also es ging darum ein wichtiges Gremium zu besetzen klassischer Mindbereich.

00:12:47: sechs Personen sollten nominiert werden und auf der Liste sind nur sechs also ausschließlich sechs Männer gestanden.

00:12:55: Der Zeitdruck war groß und sie hätte leicht sagen können, also wir müssen das jetzt entscheidende Liste steht.

00:13:03: Ich winkt es durch, wir nehmen das

00:13:05: so.".

00:13:06: Aber sie hat Widerstand geleistet und sie hat gesagt, dass kann doch nicht sein, dass wir für dieses Gremium keine einzige Frau nominieren können?

00:13:16: Da müssen wir nochmal genauer schauen!

00:13:19: Und wenn wir genau hinhören ja dann hat's jetzt Eine Frau aus dem Hut gezaubert vielleicht noch Best Friends, sondern sie haben diese Liste ausgewogener zusammengestellt.

00:13:34: Und das war etwas ganz grundsätzliches wo sie diesen vorgegebenen Prozess auch unterbrochen hat.

00:13:42: also das Rad wurde zurückgedreht es wurde nochmal gesucht Es wurden Frauen nominiert und am Ende war das Gremium tatsächlich gemischt besetzt.

00:13:52: Nicht baritetisch, aber gemischt ist schon ein wirklich wichtiger großer Schritt.

00:13:58: Und eine alternativlose Vermeintlich-alternativlose Entscheidung ist hier nicht durchgemunken worden.

00:14:08: Sie sind nochmal auf die Suche gegangen und tatsächlich drauf gekommen wen sie aller übersehen haben und auch nach welchen Kriterien sie gesucht haben oder eben auch nicht.

00:14:21: Damit bin ich auch schon wieder zurück bei meinen drei Frauen aus dem Unternehmen, wo wir begonnen haben.

00:14:26: Was haben Sie konkret gemacht?

00:14:29: Sie haben nicht das gesamte Unternehmern ungebaut.

00:14:32: Sie haben keine Diversity-Charta geschrieben!

00:14:36: Sie haben ganz pragmatisch miteinander waren sie im Austausch.

00:14:40: Die Eine hat gesagt Ich habe mit Gabriele gearbeitet.

00:14:44: Das war für mich wertvoll Vielleicht ist es auch etwas für dich Und die nächste hat diese Information genommen und hat für sich etwas daraus gemacht.

00:14:54: Und so ist es weitergegangen, jetzt arbeiten diese drei sogar daran ein eigenes Frauennetzwerk innerhalb der Firma aufzubauen.

00:15:03: Empfehlungen sind eine Form von sozialem Kapital.

00:15:09: Eine sehr pragmatische Form ist nicht darauf zu warten dass sich Strukturen verändern sondern einfach zu schauen, wo habe ich Einfluss und kann Zugänge erweitern.

00:15:25: Wir können jetzt in einen kleinen Selbstcheck gehen!

00:15:30: Wenn du so dich selber mit einer wohlwollenden Neugier beobachtest... Wie ist das eigentlich wenn eine andere Kollegin sichtbar wird?

00:15:39: Was löst das bei dir an Empfindungen aus oder auch wenn sie ganz offensiv über ihren Erfolg spricht?

00:15:47: Oder Wenn sie eine Beförderung bekommt, die du vielleicht auch gerne gehabt hättest und kannst ihre Kompetenz anerkennen.

00:15:58: Und gleichzeitig enttäuscht sein!

00:16:02: Es darf nämlich wirklich beides nebeneinander existieren.

00:16:07: Jetzt wenn wir es ein bisschen umbringen kann so dich auch fragen erwähnst Du andere Frauen positiv?

00:16:15: Wenn Sie nicht im Raum sind?

00:16:18: Oder empfiehlst du Kolleginnen, Frauen für eine Aufgabe und könntest du Zugänge öffnen für eine Frau zu einem Gremium?

00:16:31: Zu einer Fortbildung von der du selbst mal profitiert hast.

00:16:36: Das kann alles sein!

00:16:37: Eben wie gesagt – eine Weiterbildung im Buch, eine Ausschreibung Und manchmal ist es ganz simpel da kannst du einfach sagen ich glaub Wenn ich so drüber nachdenke, was du mir da gerade gesagt hast dann solltest du unbedingt mit Mir Mara Laura wem auch immer sprechen.

00:16:58: Das übrigens auch eine sehr schöne Brücke zum Thema Sichtbarkeit.

00:17:02: die beginnt nämlich nicht nur damit was wir uns über uns selber sagen sondern auch damit etwas andere längst in uns erkennen.

00:17:11: Das ist auch ein ganz besonders schönes Element in dem Selbstmarketing Workshop Get What You Want Sister, der wieder am zehnten Oktober sein wird.

00:17:21: Nämlich in der ersten Stunde da gibt es eine Übung die wirklich so einen Aha-Moment kreiert, der oft überraschend ist, die Teilnehmerinnen miteinander verbindet.

00:17:34: also das ist auch gelebte Sisterhood und eine ganz tolle Perspektive gibt für die nächsten eigenen Schritte im Unternehmen, um sich einfach gut zu positionieren.

00:17:47: Die eigenen Stärken anzusprechen und in sympathischer Weise vermehrt wahrgenommen zu werden, nur in diese Sichtbarkeit zu kommen.

00:17:57: Die Infos-Darfzug gibt es natürlich in den Shownots – du findest sie auch auf meiner Webseite www.

00:18:08: Ich weiß, dass viele Hörerinnen nicht da nur individualistisch an dieses Thema Laufbahnentwicklung herangehen sondern sich auch aus Unternehmenssicht damit befassen.

00:18:23: Also alle die in HeA arbeiten sind dazu prädestiniert aber auch in der Führungsrolle und Da möchte ich schon noch mitgeben, dass auch Unternehmen sich fragen dürfen.

00:18:38: Wie vergeben wir Chancen?

00:18:40: Wie transparent sind unsere Karrierewege?

00:18:45: Wie sprechen wir Potentials an?

00:18:50: oder ist es bei uns üblich?

00:18:53: Man muss sich melden also ob in oder ob out Wer wird überhaupt das High-Potential wahrgenommen?

00:19:00: gibt es da informelle Regeln, die bei uns über den Aufstieg entscheiden.

00:19:06: Weil in diesem Artikel, den ich vorhin schon zitiert habe, da wird ein Beispiel eben auch genannt dass das Kandidatinnenpool so funktioniert alle die Potenzial haben, die stehen einmal drinnen und wer sich nicht für den nächsten Karrierschritt meldet der hat eine Opt-Out Möglichkeit, aber nicht eine Opt-in.

00:19:32: Das ist das viel schwierigere.

00:19:35: Also wir können uns überlegen welche Mechanismen gibt es dass wir paritätischer besetzen?

00:19:42: und das beginnt auch mit der Wahrnehmung vor allem auch des C Levels und ich weiß dass Unternehmen das machen.

00:19:50: also ich habe selbst die Freude in der Industrie auch mit Unternehmens führen zu arbeiten.

00:19:57: Und ich habe es jetzt auch nicht gegendert, falls dort keine Frauen an den Workshop teilgenommen haben.

00:20:03: aber so eine Übung ist zum Beispiel auch wirklich die eigene Karriereentwicklung.

00:20:10: in einem Zettstrahl sich anzuschauen war was, wo waren die Gehaltserhöhungen?

00:20:18: Wann habe ich welche neue Funktionen übernommen.

00:20:22: Welche Ausbildungen waren davor?

00:20:26: War ich in Leadership-Programmen drinnen, hatte ich einen Mentor eine Mentorin dann meistens weniger und das hab' ich mal mit so einer C Level Gruppe gemacht.

00:20:40: Im Vergleich war das Finding, oh wir hatten alle sehr privilegierte Karriereverläufe.

00:20:48: Wir hatten so viel Support.

00:20:50: natürlich waren wir fleißig und natürlich haben wir uns eingesetzt.

00:20:54: Das war die eigene Leistung aber es war auch der Rahmen so dass wir uns optimal entwickeln konnten.

00:21:02: Und diese Perspektive hat diesen Männern sehr geholfen auf andere nicht zu streng zu schauen und zu schauen, ja wo hat die Person das eben nicht bekommen?

00:21:14: Und ist deswegen zeitverzögert an der Stelle, wo ich schon viel früher war.

00:21:19: Was können wir tun um diese Potenziale gut nutzbar zu machen aus Menschlichkeit aber natürlich auch aus einem ökonomischen Grund heraus?

00:21:32: Wir brauchen also beides Die persönliche Handlungsmacht und die strukturelle Veränderung und am besten gleichzeitig.

00:21:43: Was mich auch schon bringt zu unserem nächsten Gast, Verena Judi – sie ist Gründerin von Level Me Up!

00:21:53: Und Verena und ich, wir arbeiten beide im Bereich female leadership.

00:21:57: Jetzt könnte man natürlich sagen Wir sind mit Bewerberinnen.

00:22:01: Wir können aber auch schauen auf das was uns verbindet Ähnliche Themen, ähnliche Ziele, der Wunsch nach einer besseren Arbeitswelt und dass sich Frauen besonders gut entwickeln können.

00:22:15: Und das war so.

00:22:16: wie haben wir uns kennengelernt?

00:22:18: Ungefähr acht Wochen nach meiner ersten Podcast-Folge kam eine E-Mail aus Verinas Team mit der Frage ob ich sie als Gast einladen möchte und da war mir sofort klar na klar Aber wenn wir miteinander sprechen, dann bitte über Sisterhood.

00:22:35: Das ist das Thema, das für euch vor allem auch interessant ist gerade weil wir auch in dieser Mitbewerberinnen-Situation sind.

00:22:45: Thematisch beschäftigen wir uns beide mit dem von der Arbeitsbiene zur souveränen Liederin.

00:22:54: Da hat nicht eine von der anderen abgeschaut sondern wir haben beide dieses Bild zur gleichen Zeit entwickelt Und wir schauen uns an, wie ist es wenn wir miteinander sprechen und miteinander schauen was uns verbindet.

00:23:09: Weil Sisterhood braucht kein Fan-Bild sondern eine Klarheit darüber wie Macht funktioniert und wie gehen wir mit Konkurrenz um ohne daraus eine Gegnerschaft zu machen?

00:23:27: Das wird ein spannendes Gespräch.

00:23:30: für heute sage ich dir Gemeinsam können wir unsere Job-Welt zu einer besseren machen.

00:23:36: Boost your career, sister!

00:23:38: Wir hören uns nächste Woche wieder.

00:23:42: Wenn dir ein bestimmtes Thema auf dem Herzen liegt dann melde dich doch direkt bei mir.

00:23:47: Vielleicht mache ich sogar einen Themenzyklus daraus.

00:23:50: Schreib mich auf Gabriele et Solak.at.

00:23:54: Oder schau dich doch gleich auf meiner Karriereseite um.

00:23:58: Alle Infos dazu findest du auf www.solak.it.

00:24:03: AT.

00:24:04: Und besonders empfehle ich dir natürlich meinen Female Boost Club!

00:24:08: Der startet zweimal im Jahr, du kannst dich auch zum eins-to-eins Coaching melden oder rufst einfach an und wir reden persönlich darüber was genau ich für Dich tun kann.

00:24:22: Alle Infos findest Du in den Shownotes.

00:24:25: Papa und Boost Your Career, Sister.

00:24:31: Schön dass Du da warst.

00:24:33: Gemeinsam können wir die Jobwelt zu einer besseren machen.

00:24:40: Dieser Podcast entsteht in Kooperation mit dem Wirtschaftsmagazin Chicanomy.

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