Gespräch | Dein Image spricht zuerst – mit Marlene Mokricky, Stil und Imageberaterin
Shownotes
Dieser Podcast entsteht in Kooperation mit dem Wirtschaftsmagazin sheconomy.
Der Themenzyklus 'Outfit als Karriere-Tool' umfasst: 1/3 Impuls | Outfit ist ein Karriere-Tool 2/3 Gespräch | Dein Image spricht zuerst – mit Marlene Mokricky, führende Stil- und Imageberaterin für Businessfrauen im D/A/CH Raum 3/3 Transfer | Was dich sichtbar stärkt
Marlene Mokricky ist eine der profiliertesten ihres Faches. Als Stil- und Imageberaterin begleitet sie Frauen im D/A/CH-Raum dabei, ein authentisches, wirkungsvolles und klares Auftreten zu entwickeln. Ihr Zugang ist nicht: Was steht dir? Sondern: Was willst du bewirken? Genau diese Frage macht das Thema für Frauen in verantwortungsvollen Positionen so relevant. Kontakt: https://stil-imageberatung.com/
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Schön, dass du da warst. Gemeinsam können wir die Jobwelt zu einer besseren machen. Boost your career, Sister!
Transkript anzeigen
00:00:00: Da gibt es so Menschen in Besprechungsräumen und die sind einfach da.
00:00:02: Und sie nehmen diesen Raum auf sehr positive Art und Weise ein, ohne ein Wort zu sagen.
00:00:08: Und die haben sich einfach gefunden!
00:00:10: Ihr Innenpasst zu ihrem Außen.
00:00:12: Sie werden durch ihre Kleidung repräsentiert, sie werden bestärkt durch Ihre Kleidungen.
00:00:18: Das ist so großartig an diesem Thema.
00:00:21: Stell dir
00:00:22: vor du wirst im Job zur besten Variante deiner selbst.
00:00:26: Du gestaltest mit, wirst gehört und bringst Menschen und dein Unternehmen voran.
00:00:32: Du bekommst
00:00:33: die Anerkennung,
00:00:34: die du dir
00:00:34: wünschst – und deine Karriere
00:00:36: kommt so richtig in Spock!
00:00:39: Ich bin Gabriele Strudel-Sollack, Kommunikationsarchitektin,
00:00:43: Autorin & Leadership Coach Und in diesem Podcast zeige ich dir praxisnah wie wir Frauen sichtbar, wirksam
00:00:50: und karriereklar werden und mit Macht so richtig klug
00:00:55: und konstruktiv umgehen.
00:00:58: Boost your career.
00:01:01: Ein herzliches Willkommen bei Boosty Career-Sister heute.
00:01:05: Ich sitze hier mit Marlene Mokritzke und unser Thema ist, dass Image spricht schon lange bevor du die ersten Worte sprichst.
00:01:18: Sie ist Image Beraterin und Stilberaterin – ich habe sie ja kennengelernt noch lange, bevor wir uns wirklich gesehen haben nämlich durch ihre Arbeit.
00:01:29: Das war so, das erzähle ich
00:01:30: dir gleich mal.
00:01:32: Ich habe diesen Female Boost Club und das ist ein zwölf Wochenprogramm und nach drei Monaten treffen wir uns immer zu einer Transfersitzung.
00:01:43: Und der Bildschirm geht auf!
00:01:45: Meine zwölften Teilnehmerinnen sind zu sehen und eine schaut strahlend aus verwandelt und ich hab sie dann ziemlich bald gefragt ob sie verliebt ist oder was sie gemacht hat.
00:01:57: Sie sieht so gut aus.
00:01:58: Und dann kam so dieser Smile im Gesicht und sie sagt, naja ich habe mit der Marlene Mokritzke zusammengearbeitet.
00:02:07: Mit einer Stiglon-Image Beraterin und als Technikerin hab' ich mich dafür hier nie interessieren aber da ist mir einfach wohl ums Herz gewesen und ich kann das so super umsetzen was Sie mit mir entwickelt hat!
00:02:23: Jetzt sitzt sie hier und ich freue mich total dich zu begrüßen Marlene und stelle dir gleich auch eine erste Frage.
00:02:31: Und die lautet, wie war das eigentlich als du ein Kind warst?
00:02:36: War da schon absehbar dass du Image- und Stilberaterin wirst vor allem für Frauen in Führungspositionen?
00:02:43: Ich denke diese Hingabe zu dem Thema Mode und Styling und Ausdrucksweise hat bei mir sehr früh begonnen.
00:02:54: Die Kreativität ist mir quasi in die Wiege gelegt worden.
00:02:58: Also mit einer Mutter, die hobbymäßig Künstlerin war und einer Großmutter, die das Schneiderhandwerk gekonnt hat, war es für mich eigentlich eine automatische Handlungsweise im Bereich auch einzusteigen.
00:03:15: also ich habe immer schon sehr gerne mich künstlerisch betätigt bin im Modedesign und Fertigung ausgebildet.
00:03:22: Und so habe ich bis heute noch immer meine Leidenschaft, mein Hobby zu meiner Berufung
00:03:30: gemacht.".
00:03:31: Ja!
00:03:32: Und das, glaube ich, machst du ja primär nicht nur für Frauen die so gerne ... wie soll ich sagen?
00:03:39: Also deine Beratungsdichtigkeit richtet sich auch nicht nur an Frauen besonders gerne in der Vogue blättern oder so die Shopping-Trips nach London oder New York planen, sondern die einfach im Business ihre Frau stehen.
00:03:55: Wie ist es dazu?
00:03:57: gekommen, weil ich muss vorsichtig sein.
00:03:59: Wir sind am Anfang dieser Broadcast-Serie und die Frauen mit denen ich arbeite, denen geht es ja ganz stark um Kompetenz.
00:04:10: Ich will meine Leistung zeigen und ich will sicher nicht irgendwie so der püppchenhafte Aufputz sein für eine Männerwelt in der ich mich bewege.
00:04:18: Und ich glaube das ist auch ein Thema mit dem du ganz, ganz stark arbeitest – das Thema Wirkung!
00:04:25: Absolut!
00:04:26: Also wir müssen heute verstehen, dass Mode nicht nur ein Trendthema ist oder ein Shopping-Erlebnis ja wo wir uns freuen sondern das Kleidung uns selbst ausdrückt.
00:04:38: Wir drücken uns über unsere Kleidungen und unser äußeres Erscheinungsbild senden wir hunderte Signale an unseren Gegenüber und geben damit schon einen Vorgeschmack über unsere Persönlichkeit, über unsere Werte.
00:04:53: Über unser Herkommen mitunter auch und über unsere Zugehörigkeiten.
00:04:57: Und deswegen ist es ganz besonders wichtig – und ist es mir ganz besonders important – Frauen dabei zu unterstützen authentisch sichtbar und präsent aufzutreten, vor allen Dingen im Business-Kontext.
00:05:12: Also wir stellen uns einmal eine Situation vor du stehst vor einem Besprechungsraum die Tür ist noch geschlossen und du weißt hinter dieser Tür stehen unglaublich viele Menschen, die darüber entscheiden ob deine Idee funktioniert, ob das Projekt abgenommen wird.
00:05:29: also der Druck in der Situation sehr hoch und du betritt diesen Raum Und du gehst auf diese Menschen zu, die in diesem Raum stehen und noch bevor du nur noch ein Wort gesagt hast wie Hallo oder guten Morgen oder einen Handshake getätigt hast.
00:05:45: Hast du Millionen an Signale und an Botschaften schon über dich gesendet?
00:05:50: Nur alleine durch dein Auftreten und deine Wirkung!
00:05:53: Und da ist – ob man das jetzt mag oder nicht oder fair oder unfair findet – das äußeren Erscheinungsbild und auch die Körpersprache sind ganz ein wichtiges Thema.
00:06:03: natürlich Das sind wesentliche Faktoren.
00:06:07: Und die können wir bewusst steuern und diese Hebel, diese Werkzeuge gebe ich meinen Damen tagtäglich mit wie sie ihre Wirkung bewusst Steuern können unabhängig von Mode Trends oder von dem was man halt heute einfach so trägt oder tragen muss das heißt zu sich selber zu finden in einem Rahmen der situationsadaptiv stimmig wertvoll und wirkungsvoll ist.
00:06:34: Ich erinnere mich an Gespräche mit dir, wo du immer gefragt hast zu welchen Wirkungen willst du erzeugen?
00:06:39: Also nicht diese oberflächliche Frage welche Farben stehen dir, welche Schnitt bringen deine Figur möglichst vorteilhaft zur Geltung?
00:06:48: sondern wirklich was willst du bewirken.
00:06:51: Wann ist dir das eigentlich klar geworden dass dieser Wirkungsfaktor so klar durch diesen Auftritt mit der Kleidung Frisur Styling einfach zum Tragen kommt?
00:07:05: Das ist mir tatsächlich selbst basiert in meiner beruflichen Laufbahn.
00:07:09: Also nachdem ich im Modedesign und Fertigung mich ausbilden habe lassen, bin ich in einem großen Konzern gerutscht – man muss ja mal die Miete zahlen!
00:07:18: Und bin im Qualitätsmanagement gelandet und war verantwortlich für Kosmetikprodukte und war auch hier sehr oft im europäischen Raum unterwegs unter anderem in Italien.
00:07:30: Die kleine Marlene von damals hat sich zurecht gemacht in einem Kostüm, weil man das ja so trägt in solchen Positionen oder bei solchen Business Meetings.
00:07:40: Das hat man ja irgendwo gelernt und ich bin dorthin zu diesem Termin im meinem Kostümen und vielleicht kennen das viele Zuhörerinnen und ich habe wahnsinnig oft an mir herumgezupft und irgendwo.
00:07:53: die Kleidung war nicht so wie sie sitzen soll und es war unangenehm.
00:07:57: aber man geht dann einfach mit diesem Gefühl durch und sagt naja das ist halt jetzt so Und diesen Kompromiss nimmt man für sich an.
00:08:04: Ich bin in diesem Besprechungsraum hinein und war überhaupt nicht ich selbst, und ich habe mich so verloren gefühlt.
00:08:10: In einer Hülle die mich ja eigentlich stärken sollte, hab' ich mich komplett verloren!
00:08:15: Wir können uns heute ausrechnen wie dieser Termin gelaufen ist – meine Anforderungen, die ich durchbringen hätte sollen haben nicht funktioniert….
00:08:23: Ich bin dann wieder zurück zu meiner Vorgesetzten gegangen.
00:08:32: viel mehr rechtfertigen, mich zu recht rücken.
00:08:36: Ja... Mich erklären einfach!
00:08:39: Ich war eingeschüchtert durch die Menschen, die so charismatisch vormegesessen sind.
00:08:42: in dieser Selbstverständlichkeit und vielleicht kennen das viele von den Zuhörerinnen auch.
00:08:48: da gibt es so Menschen im Besprechungsräumen und sie sind einfach da und nehmen diesen Raum auf sehr positive Art und Weise ein ohne ein Wort zu sagen Und die haben sich einfach gefunden ihr Innenbast zu ihrem Außen.
00:09:01: Sie werden durch ihre Kleidung repräsentiert, sie werden bestärkt durch Ihre Kleidungen.
00:09:06: Und das ist so großartig an diesem Thema.
00:09:09: Dieses Gefühl dann wieder zu bekommen und nachdem ich ja alles wusste was sich heute meinen Damen auch weitergebe können wir uns durch unsere Kleidungsbestärkung und in diese Stimmung holen die für uns in der Situation gerade wichtig ist.
00:09:23: Und wie waren denn deine Lernschritte?
00:09:25: Also du beschreibst diese Verkleidung die du mal erkannt hast.
00:09:31: Aber wie bist du dann dorthin gekommen?
00:09:33: Bist du in dem Konzern, war das möglich oder musstest du das Außen auch wechseln um dann Innen und Außen besser abgleichen zu können?
00:09:42: Innerhalb des Konzerts ja man wird natürlich älter, man wird reifer.
00:09:47: ich habe danach die Ausbildung auch gemacht zur Farbstil-Image-Beraterin und natürlich alle Werkzeuge und Hebel kennengelernt wie viel Kleidung machen kann mit uns.
00:10:04: Also das war sehr schnell eine Erkenntnis, dass auch Materialien und Stoffe einen viel mehr bestärken kann als jetzt nur alleine Farben
00:10:16: Genau.
00:10:16: Auf das möchte ich später unbedingt bei den Quick-Tipps noch zu sprechen kommen, weil das ist etwas was man sofort selber reflektieren kann umsetzen kann.
00:10:24: Lass uns nochmal bei deiner Entwicklung bleiben!
00:10:27: Das ist ja auch der spannende, wie bist du dahin gekommen wo du jetzt bist?
00:10:32: Wie sehr waren diese Unternehmen, wo du warst Männer dominant, Männer dominierend?
00:10:39: oder war das eine Umgebung unter lauter Frauen?
00:10:43: Im ersten Konzern war es sehr fraunlastig, sage ich jetzt mal.
00:10:47: Ich habe dann den Konzernen gewechselt und hab mich dann wiedergefunden in einem sehr Männerdominierten System.
00:10:53: Und das war für mich eine komplett neue Erfahrung und ich glaube genau mein Wendepunkt für die Arbeit, die ich heute mache!
00:11:01: In diesem Konzert hätte ich die Abteilungsleitung übernehmen sollen strukturierten und hierarchisch aufgebauten Unternehmen.
00:11:13: Die Männerdichte war, wie gesagt, extrem hoch – ich war in der Abteilung einer der wenigen Frauen und vor allen Dingen vorgesehen als die führende Person.
00:11:21: Und da war ein Erlebnis das für mich den klaren Bänderpunkt in meinem Kopf gemacht hat.
00:11:28: Da ging es um einen wichtigen Termin im Bereich vom Auditierungswesen also von Zertifizierungen und mir wurde dort unter vier Augen... Mir an der Vorgehalter in der Hand, aber sehr deutlich gesagt.
00:11:41: Das ist doch ein sehr guter Vorteil für die Firma Wehre eine junge Frau mit meinem Aussehen in dieser Position zu haben weil bei manchen Besprechungen und da kommen dann auch immer die Herren von außen Da möge das doch ein guter Vorteil sein.
00:11:58: Und meinen Blick Gabriele den könnt ihr sicher vorstellen Ich habe kein gutes Pokafes.
00:12:04: Am liebsten hätte ich dort gefragt ob es dann noch Vorgaben gäbe für Rocklängen oder wie tief mein Ausschnitt denn sein soll.
00:12:12: Also das war ein Moment, in dem ich und meine Arbeit und meine ganze Erfahrung und meine Kompetenz nichts mehr wert waren, wo null Wertschätzung stattgefunden hat.
00:12:25: Und das war für mich der Punkt an dem ich – das war der letzte Tag den ich in dieser Firma war – bin dann relativ schnell gegangen.
00:12:32: Das war absolut
00:12:34: unerträglich!
00:12:35: Unerträglich, du sagst es unerträglich war dieser Moment.
00:12:38: Man wurde da reduziert auf das Thema Frau sein und die Kompetenz dahinter war nicht wichtig.
00:12:45: Und das ist der Drehpunkt für mich gewesen und ab dem Zeitpunkt und auch in meinem bekannten Kreis habe ich so viele Frauen kennengelernt, dass so viel können und so viel Erfahrung haben und soviel wissen aber oft zu unsicher sind im eigenen Auftritt nach außen.
00:12:59: und diese Stärke, die sie für sich haben wollen und stärk ist immer wird immer unterschiedlich definiert.
00:13:05: Aber wie können Sie das nach außen kommunizieren?
00:13:08: Und ab Ende des Tages bin ich die Tollmetscherin, die die Werkzeuge hat und ihnen beibringt.
00:13:14: Wie Sie das situationsadaptiv umsetzen können damit sie sich selber nie so fühlen müssen.
00:13:22: Das war ja genau das was ich zu Beginn auch den Unterschied gesehen habe bei der Teilnehmerin.
00:13:29: Die war immer gepflegt, die war immer passend Aber sie hat nicht so gestrahlt, wie nach der Arbeit mit dir.
00:13:39: Also das macht den Riesenunterschied und ich habe mit ihr dann auch nachher geplaudert in einem anderen Zusammenhang und sie hat gesagt es macht ihr jetzt richtig Spaß auch mit Details zu arbeiten.
00:13:51: also sie ist nach wie vor kein Modepüppchen.
00:13:53: ja das war auch nie das Thema.
00:13:55: aber zu wissen, wenn ich dieses eine oder andere Accessoire einsetze.
00:14:00: Dann hat das diese und jene Wirkung.
00:14:03: und zu merken dieser Wirkung die funktioniert ja genau.
00:14:07: Du hast jetzt einen sehr guten Punkt gesagt.
00:14:10: es geht bei sehr vielen Frauen nur um bestimmte Details.
00:14:13: Bei der einen funktioniert Farbe großartig, bei der anderen achten wir viel mehr auf die Haptik von Stoffen.
00:14:19: Auf den Fall von Staufen, der mit ihrer Körperspannung, ihrer Körpersprache gut einhergeht.
00:14:25: Die vierte hat einen extravaganten Teil, den wir vielleicht mit unüblichen Accessoires abholen.
00:14:31: Also jeder hat da diesen eigenen, könnten wir es schon sagen USP oder Wiedererkennungswehr.
00:14:38: diese eine Art?
00:14:40: Der Einzigartigkeit!
00:14:42: Und die kann man sehr gut auf nonverbaler Ebene übersetzen.
00:14:45: Das ist so schön, dass ich diese Freude wieder in den Alltag mit reinbringen kann – nämlich nicht nur die Freude am Shoppen oder die Effizienz zu Recht machen in der Früh sondern der Blick in den Spiegel und die Erkenntnis….
00:15:01: Ha!
00:15:02: Jetzt sehe ich gut aus und ich gefalle mir und weiß warum ich mir gefall' und was sich ändern muss damit ich mir gefall'.
00:15:10: Und das ist für den Selbstwert den sehr, sehr viele meiner Kundinnen relativ schnell erleben.
00:15:16: Das ist unbezahlbar!
00:15:17: Dass man weiß was kann man tun um sich besser zu fühlen?
00:15:21: Ja ja und drum ist es so wichtig diese Mode-Thema, diese Oberflächlichkeit zu nehmen.
00:15:28: Weil ich meine die Fehlkäufe oder so das kennen wahrscheinlich viele und wenn ich da mal eine gute Grundlage habe dann reduzieren sie auf ein Minimum.
00:15:37: Meine Frage, jetzt sind wir schon sehr.
00:15:40: Haben wir den Bogen schon in Richtung gespannt?
00:15:42: wirklich an Know-how?
00:15:43: Magst du was sagen zum Thema Materialien?
00:15:48: also Wir haben auch mal drüber gesprochen Was ziehe ich denn bei Verhandlungen an?
00:15:52: welches Material begünstigt meine Position wenn Ich die vertrete?
00:16:00: Da gibt es sehr gute Wege wie man diese Beständigkeit oder diese Rüstung auch nicht nur selber geben können, sondern nach außen kommunizieren können.
00:16:12: Also Damen die sehr oft in wichtigen Terminen im Besprechungen und Präsentationen sich wiederfinden denen rate ich immer dazu zumindest eine zweite Hülle zu tragen also eine zweite hülle über einem Top über einer dünnen Bluse.
00:16:27: das kann ein Bläser sein das kann eine Indoor-Überjacke sein.
00:16:32: Und du kannst dich erinnern, wir haben auch einmal über Materialien gesprochen und die Kenntnis daraus dass auch Materialien-und Oberflächen Signale sind.
00:16:43: So wissen wie heute das ein raues Material, ein aufgerautes Material.
00:16:49: Wir denken hier mal an einen Volpulova, etwas Raues weiches Anschmicksames Wie eine Strikülle zum Beispiel.
00:16:57: Auch diese Weichheit, dieses Softness Diese Ruhe nach außen kommuniziert.
00:17:05: Eine Jacke, die weniger in Wolle oder in einen ausgerauten Taschmer an uns liegt sondern mehr im Glatten oder mit unter Mattenmaterialien.
00:17:16: Wir denken an einem Blazer zum Beispiel Oder ein vielleicht etwas härteres weicheres Material auch wie eine Lederjacke.
00:17:27: Das sieht man sehr oft momentan draußen.
00:17:30: Dann gibt uns diese mit unterfestere, glattere und matere Haptik oder Oberfläche und Material eine viel energetischere Rüstung.
00:17:40: Also es perlt tatsächlich auf energetischer Ebene vieles an uns ab wo eine eher aufgeraubte Wäschleche wie ein Strickpolova sehr viel aufnehmen würde.
00:17:50: Und diese Wirkung, die senden wir an unseren Körper genauso wie in unserer Gegenüber.
00:17:56: also möchte ich mich bestärken für einen Termin, möchte Kompetenz nach außen zeigt.
00:18:01: Dann nehmen wir eine zweite Öle, die vielleicht eher matt, eher glatter und eher vielleicht in der Haptik ein bisschen fester ist.
00:18:10: Kein zartes Seidenblüschen sage ich immer – in wichtigen Verhandlungen!
00:18:13: Wir sind energetisch und visuell angreifbar.
00:18:16: Ein sehr eindringliches... Bild, das kann man gut nachvollziehen.
00:18:20: Wie ist es mit dem Schuhwerk?
00:18:22: Da ist ja immer die Frage oder man sagt ja auch hohe Stöckelschuhe was bewirkt das?
00:18:27: nämlich auch einen unsicheren Stand?
00:18:30: also feministisch gesehen nicht der große Vorteil.
00:18:34: wie ist das mit Ballerinas mit Lofas mit Stiefeln?
00:18:38: Was haben sie für eine Wirkung die ich gezielt einsetzen kann?
00:18:44: Da ist einmal wichtig zu verstehen, dass wir jedes Kleidungsstück wie auch eben jedes Access war.
00:18:48: Und da gehört ja der Schuh auch dazu unterschiedlichen Stilrichtungen zuordnen können und natürlich unser Schuhwerk auch immer abhängig von unserem Anlass oder von der bestimmten Situation wählen.
00:19:01: So empfehle ich auch immer diese unausgesprochenen Branche spezifischen Dresscoats zu beachten.
00:19:06: Ja wo
00:19:07: wir wissen das die Versicherungsbranche, die Bank andere unaus gesprochene Dresscodes lebt als die Kreativbranche zum Beispiel.
00:19:15: Wenn es um den Schuh geht, dann senden auch Schuhe unterschiedliche Signale.
00:19:20: so wissen wir das.
00:19:21: zb der Ballerina ja wir stellen uns vor mit diesem ganz kleinen Maschalforne auf dem Riss drauf hat immer etwas Mädchenhaftes verspielt ist und wir haben auch immer ja es ist ein sehr dünnes Schüchen sage ich immer statt Schuh haben wir weniger Bodenhaftung als mit einem Schuh, der weniger verspielte Details hat und vielleicht mitunter ein mittleres bis etwas kräftigeres Profil.
00:19:49: Da senden wir natürlich auch die Stabilität schon auf nonverbaler Ebene.
00:19:54: Zum Stöckel gibt es da jetzt kein klassisches Do-and-Don.
00:19:57: Man muss immer so ein bisschen die gelebte Praxis in der Umgebung im Auge behalten.
00:20:01: den eigenen Komfort nicht jede Frau möchte den ganzen Tag in Heihils verbringen aber ist ein Merkmal.
00:20:10: die Breite zum Beispiel des Absatzes.
00:20:12: Also hat auch immer der Blockabsatz, den kennen wir das etwas fester zeigt uns auch immer etwas mehr Stabilität als ein ganz hauchdünner sehr hoher Stiletto.
00:20:24: man muss hier aber an dem Punkt auch immer so ein bisschen die eigene Körperform, die Größe, den Maßstab und auch die Körperbewegungen mit beachten.
00:20:34: Einen ganz wichtigen Tipp auch noch, weil es gerade im Business-Kontext ist.
00:20:37: Ich werde immer wieder gefragt, Zähne und Ferse geschlossen halten oder nicht?
00:20:43: Ah ja!
00:20:43: Ich sage immer je vormeller das Business... Ja darf ich diesen Quicktip vielleicht schon vornehmen?
00:20:47: Das macht das
00:20:48: ja!
00:20:51: Je vormerler das Business, desto eher bitte zähne & ferse schließen.
00:20:56: Die Ferse kann man natürlich im Hochsommer und auch wenn es jetzt nicht ganz so formell ist wie in der Diplomatie oder einer Politik.
00:21:04: Wenn es ein Casual Business ist, bitte dann auch gerne die Ferse zeigen.
00:21:08: Die Zähne, bitte gerne auch nach wie vor geschlossen halten.
00:21:11: Wir haben da wahnsinnig schöne Schuhe, flache Schuhen und Alternativen draußen.
00:21:16: Wichtig ist nur hier, dass regelmäßig die Pediküre aufsuchen, wenn die Ferze gezeigt wird.
00:21:22: Ja klar!
00:21:23: Gerade im Sommer ist das noch einmal ein sichtbares Körperteil als im Winter.
00:21:29: Klar... Farben.
00:21:33: Schauen wir uns das Thema Farben noch an, weil das etwas ist wo ich dich noch im Kopf habe.
00:21:45: Farbe vor
00:21:45: Form.
00:21:48: Was bedeutet dieser Satz?
00:21:50: Diesen Satz den hören meine Damen sehr oft in den einzelnen Coaching-Einheiten.
00:21:55: Das besagt nichts anderes als dass wir als Mensch Farben immer vor der Form wahrnehmen.
00:22:03: Wenn wir auf ein Individuum treffen, auf unser Gegenüber nehmen wir immer zuerst auf visueller Ebene die Farbe und die Farbkombinatorik mit der ganzen zusammenhängenden Phabpsychologie- und Phabsymbolik wahr.
00:22:15: Und erst danach ob das jetzt ein Bläser ist oder eine Jacke oder wie lang diese Jacke ist etc.. Das hat den Hintergrund dass wir Menschen visuell veranlagte Wesen sind und immer zu erst auf Farben reagieren und dann auf Formen.
00:22:29: So können wir uns natürlich alleine durch die Farben oder Farbkombinatorik auch schon eine gewünschte Wirkung erzeugen.
00:22:38: Möchte ich sanft nahbar oder gelassen wirken, möchte ich taffpowervoll und dominant erscheinen!
00:22:46: Also da gibt es sehr viele Möglichkeiten, die wir allein schon nur durch Farbe erklären können.
00:22:51: Und das ist gut alles dass diese Option an der Wirkung auch im Kleiderkasten zu finden und je nach Anlass halt dann auch entsprechend herauszuholen.
00:23:01: Absolut!
00:23:02: Du musst dir hervorstellen, wir haben in unserem Alter ganz unterschiedliche Situationen.
00:23:06: also ich habe Damen die privat ein komplett anderes Styling an den Tag legen wie im Beruf je nachdem in welchen Positionen sind sie?
00:23:16: In welchem Firmen sind Sie?
00:23:18: Im welchem Rahmen, in welchem situativen Rahmen sind sie?
00:23:21: und natürlich sollte da und muss da der Kleiderschrank uns in jeder Lebenslage auch tragen und unterstützen können.
00:23:28: ja Ja, ja.
00:23:30: Du Marlene ich bin ziemlich schnell jetzt in diese fachliche Schiene gelaufen und ich möchte eigentlich noch nach vorne gehen.
00:23:37: wir haben ja im Vorgespräch hast du das so schön erzählt?
00:23:41: dieses wo bist du aufgewachsen?
00:23:44: Und ja erzähl doch nochmal von deiner Familie!
00:23:50: Also ich bin in Baden bei Wien aufgewachsen südlich südlich von Wien und ich glaube, mein Antrieb hat auch damals irgendwo schon begonnen.
00:24:00: Das ist mir auch damals schon irgendwo in die Wiege gelegt worden.
00:24:03: Ich bin im Baden bei Wien aufgewachsen in einem Umfeld, der in dem Gutes Benehmen immer schon dazugehört haben – nicht oberflächlich sondern eigentlich mehr als Ausdruck von Respekt!
00:24:13: Ich bin die Jüngste von drei Kindern und habe mit meinen Eltern in einem Haus gewohnt.
00:24:21: Als Jüngste von drei Kindern musste ich mir dann doch öfter mal Gehör verschaffen, was mich glaube ich schon ein bisschen so in dem Bereich Kommunikation geprägt hat.
00:24:30: Weil man muss nicht zwangsläufig laut sein um gehört zu werden ist auch ein wichtiger Satz den ich in meinen Seminaren, in meinen Workshops immer wieder einbauen.
00:24:40: Wie war das damals?
00:24:41: Das Thema Kleidung in deiner Kindheit.
00:24:44: Sicher!
00:24:45: Das Thema Leidung – das war ein ganz entspannendes bei mir.
00:24:49: Wir waren jetzt definitiv nie die Reichsten in Baden bei Wien.
00:24:53: Dementsprechend habe ich oft Kleidung von meinen Geschwistern übernommen oder musste diese tragen und ich weiß noch ganz genau, wie besonders sich das angefühlt hat für mich einmal etwas Neues zu bekommen was nur mir gehört hat.
00:25:12: Ich kann mich da noch an eine Situation erinnern unter Tränen bin ich zu meinem Vater gegangen und am nächsten Tag ist er sofort mit mir einkaufen gegangen.
00:25:21: Und hat das auch einen gesehen, dass die kleine Marlene jetzt auch einmal etwas Eigenes Neues bekommt?
00:25:27: Ich glaube vielleicht auch deswegen kaufe ich heute wahnsinnig gern Kleidung nur für mich!
00:25:31: Ja,
00:25:33: da sind wir aber bei einem Thema, dass es wieder gesellschaftspolitisch auch sehr relevant ist dieses Kleidungs-Kauf und nur für Ja, bei den Marken die ich gar nicht aussprechen möchte.
00:25:47: Nein machst du nicht oder?
00:25:49: Nein absolut nicht und das ist für mich auch immer ganz wichtig.
00:25:53: man muss jetzt nicht Chanel Dior und Prada tragen um Stil zu beweisen oder um Stile zu haben.
00:25:59: wir leben heute in einer Zeit in der der Markt sehr viel Angebot vor allen Dingen für uns Frauen bereitlegt und damit wächst natürlich auch die Unsicherheit Ich selber für mich mache oft einen guten Mix dort in Qualität auch gerne Hochpreisiger zu investieren, in Dinge die ich länger habe.
00:26:21: Also das ist so mein nachhaltiger Gedanke daran dass ich einen Kleiderschrank aufbaue der sehr gut kombinierbar ist und bei mir meinem Kleiderschlankabrile findest du Dinge von H&M genauso hin wie bis zum Mittel- oder Höherpreisigen Marken.
00:26:36: Und diese Freiheit heute zu haben!
00:26:39: Auch in einem Look beides zu mixen finde ich grandios weil Stil niemals an einem Label hängt, sondern aus meiner Sicht immer mit der Art der Materialien.
00:26:48: Mit der Qualität der Materialian und wir können heute so günstig sehr gute Qualitäten schon einkaufen ja?
00:26:54: Und ich kaufe, du hast mich gefragt online oder offline beides.
00:26:58: Ich liebe die Freiheit oder die Möglichkeit zu haben alleine nur mit mir selbst in den Laden zu gehen und da nehme ich mir auch gar kein Zeitlimit um zu bummeln und zu schauen und zu gußtieren und die Stoffe anzugreifen und zu Schauen wie das am Körper fällt.
00:27:12: Und wenn es mal schnell gehen muss, dann bestelle ich auch schon mal online.
00:27:15: Überhaupt dann, wenn ich über die Grenze hinaus marken oder Materialien oder Stilrichtungen kaufen möchte... ...die wir einfach bei uns in Österreich vor Ort nicht bekommen!
00:27:25: Ich bin sicher dass einige der Hörerinnen extrem viel wert legen eben auf Nachhaltigkeit auch.
00:27:32: Gibt's da Labels wo du sagst das passt?
00:27:36: gut sowohl vom Designanspruch, von der Qualität und eben wirklich von der Unternehmensphilosophie Nachhaltes zu produzieren.
00:27:44: Weil ja die ganze Branche ist ja in Verruf ziemlich ausbeuterisch unterwegs zu sein.
00:27:51: Ja und du hast einen ganz wichtigen Punkt jetzt gerade auch angesprochen, der von sehr vielen meiner Damen auch schon als Wunsch artikuliert wird zu Beginn der Arbeit dass sie Wert darauf legen oder viele Wert darauf liegen, Labels zu tragen oder Produkte zu kaufen die entweder unter fairen Arbeitsbedingungen produziert werden.
00:28:14: Oder wassersparende Produktion ein gutes Preis-Leistungsverhältnis natürlich auch also bis hinzu vegan!
00:28:21: Also wir haben ja wirklich durch die Bank sehr viel Möglichkeiten und da Bauer ich natürlich die Garderobe mit meinen Damen auch in diesem Bezug auf und gebe natürlich da auch immer gerne mal Tipps oder Tricks und Marken an die Hand, die auch unter Fernbedingungen produzieren.
00:28:39: Das kommt natürlich immer auf das Wunschbischee der Kundin drauf an.
00:28:42: also das muss man immer im Hinterkopf behalten.
00:28:45: eine Marke oder Marken die mir sehr gut gefallen Nicht nur das Image gründen, sondern auch mit deren Geschichte ist die eine der bekanntesten nachhaltigen Sneaker-Marken weltweit.
00:28:56: Das sind die Marke Wächer.
00:28:58: Die sind ganz besonders stark bei fair gehandelten Naturcautschuk oder Biobaumwolle und sehr transparenter Produktion in Brasilien.
00:29:09: Also wenn man dieses Label trägt – und sie haben so dieses ganz markante V auf der Seite vom Schuh
00:29:15: dann
00:29:16: identifizieren wir uns auch mit den Werten dieser Marke.
00:29:19: Das gebe ich dann immer mit als Denkanstoß, dass wenn wir Überzeugungenwerte haben die natürlich auch über die Marken repräsentieren oder zeigen können nach außen.
00:29:32: Jeans ist ein ganz wichtiges Thema!
00:29:34: Wir wissen wie viele Ressourcen eine Jeans heute in der Produktion schluckt?
00:29:42: Da ist zum Beispiel die Marke Arm and Angels, die finde ich großartig.
00:29:46: Die haben viele verschiedene Schnittformen, die ganz unterschiedliche Körperformen von uns Frauen natürlich auch gut einkleiden.
00:29:52: Das ist eine sehr etablierte deutsche Fair Fashion Marke Ist eine Denim Marke.
00:29:58: also vor allen Dingen auf Jeans Faire Produktion Modern Transparent.
00:30:03: Also da sind ja immer wieder mal so Marken je nach Stilrichtung natürlich auch und nach Budget meinen Damen an die Hand gebe, damit das Shop man auch da effizienter wird.
00:30:13: Wir wollen uns ja nicht zehn Tage lang durch den Online-Shop durchsuchen!
00:30:18: Ja, ich erinnere mich, da gibt es ein Foto von der ehemaligen Kanzlerin aus Deutschland, Angela Merkel.
00:30:26: Und sie ist jeweils abgebildet eine Fotomontage in so Postkarten – nein, nicht Postkaten also Briefmarkengröße.
00:30:37: Und sie trägt immer mehr oder weniger denselben Bläser, mal mit drei, mal vier Knöpfen.
00:30:46: Mal mit Reverb, mal ohne und mal ohne Taschen.
00:30:50: Sie trägt den immer in unterschiedlichen Farben.
00:30:54: Es ist eine richtige Farbkreis-Zusammenstellung.
00:30:58: Also sprich, sie hat
00:30:59: einmal
00:31:00: einen Bläserschnitt gewählt?
00:31:04: ist darin beraten worden und das hat sie dann mehrfach, vielfach.
00:31:10: getragen, sprich sich nicht immer wieder überlegt was passt mir?
00:31:14: Was passt mir nicht?
00:31:15: so fühle ich mich wohl wo nicht sondern es war dann tatsächlich nur die Farbe die sie zu einer schwarzen oder weißen Hose kombiniert hat und das wars dann eigentlich auch schon.
00:31:23: Also was ich damit sagen will, sich einmal Gedanken zu machen ist wahrscheinlich das effizientere als täglich vor einem überfüllten Kleiderkasten zu stehen und sich zu fragen ach was nehme ich heute?
00:31:36: oder wie ist da deine Erfahrung mit Frau Antief zu bicken Gehen zu dir kommen.
00:31:42: Ja, absolut!
00:31:43: Also das Wichtige ist ja mal da den eigenen Körper in einem ganz anderen Blickwinkel zu selbst zu betrachten.
00:31:49: Wir betrachten ja zuerst immer die Körperform und die unterschiedlichen Proportionen und wissen danach eben wie muss so ein Bläser geschnitten sein?
00:31:57: Warum braucht die Frau Merkel ein kürzeres Revea vielleicht drei oder vier Knöpfe und weniger Schüsschen oder Teilierungen an der Seite?
00:32:04: weil diese Art von Bläsern, die sie trägt ihre Körperform am besten zur Geltung bringt.
00:32:09: und wenn man einmal dieses Bewusstsein hat, dann wird das Styling natürlich auch wahnsinnig einfach.
00:32:14: Und der Trichter, den mache ich sage ich liebevoll immer ein bisschen schmäler weil alles was nicht zum aktuellen Körper passt, brauche ich mir gar nicht anschauen.
00:32:26: Ja
00:32:26: also das wird natürlich insofern sehr viel leicht dass sich damit mit diesen Dingen nicht mehr aufzuhalten.
00:32:32: Man kann diese... und das ist aber der Knackpunkt wo viele Damen sagen oh!
00:32:35: Ich möchte mich ja da nicht mehr nur Einseitig kleiden.
00:32:39: Ich möchte ja die Variabilität oder die Vielfältigkeit in meinem Ausdruck nicht verlieren, und das ist dann das wo wir von Stilwecken zum Styling hinein unterschiedliche Variationen auch über die Farbe hinaus reinbringen können.
00:32:54: es ist wichtig einmal herzuschauen aber niemals aufzuhören hin zu
00:32:59: schauen.
00:32:59: Schön, schön.
00:33:01: Du, damit lass uns eine Runde machen zu den Quick-Tips.
00:33:05: also wenn jemand jetzt nicht so Mode Styling affin ist was sind die wichtigsten Punkte?
00:33:12: wo du sagst da is ein großer Hebel schau dir das mal an
00:33:17: Ein ganz einfacher und großartiger Hebel ist, den können die Zuhörerinnen ab sofort bitte täglich einmal ausprobieren.
00:33:24: Man sollte wirklich beobachten in welchen Outfits man sich automatisch aufrechter, klarer und präsenter fühlt.
00:33:34: Das sind Tage an denen alles glatt gelaufen ist.
00:33:37: An denen du dich wohl gefühlt hast, an denen alle super gelaufen isst.
00:33:41: die Termine waren großartig.
00:33:43: Du musstest weniger an dir herumzupfen was welchen gründ noch immer Und das bitte reflektieren und visualisieren.
00:33:49: Ganz ein einfacher Trick am Abend noch bevor man die Schuhe und die Tasche ablegt zuhause Bitte in einem Spiegel ein Foto von sich machen und diese guten Tage visuell festhalten.
00:34:03: Und wenn man das über eine längere Zeit gemacht hat, und einmal die Fotos von sich nebeneinander legt kann man schon sehr gut mal so eine Tendenz entweder der eigenen Stilrichtung oder dieser typischen Styling DNA wie wir sie heute ja auch nennen also diese Ausdrucksform erkennen können.
00:34:22: Also was hat mich gut getragen an diesem Tag?
00:34:25: Was hat mich unterstützt?
00:34:26: Waren es die Farben, waren es die Hosenformen?
00:34:29: Wannst du jungen?
00:34:32: Sehr praktische Herangehensweise.
00:34:34: Also ich fotografiere mich an meinen besten Tagen, was habe ich da getragen?
00:34:40: Was hat nicht getragen, schönes Wortspiel!
00:34:43: Sehr gut!
00:34:44: Was hast du noch für einen Tipp für uns mitgebracht?
00:34:49: Dass einkaufen, liebe Ladies bitte weniger kaufen aber bewusster weil ich weiß das bei sehr vielen Frauen im Kleiderschrank nur dreißig oder fünfundzwanzig Prozent der Kleidungsstücke regelmäßig verwendet werden.
00:35:05: Der Rest hängt entweder aus Unsicherheit, der Kombinatorik oder ich habe da mal hinein gepasst und leider jetzt nicht mehr oder das war ja so treu, ich möchte es nicht weggeben.
00:35:16: Da gibt's ganz viele Gründe warum diese Kleidungstücke hängen und aus meiner Sicht muss ein Kleiderschrank nicht sechs Meter Laufmeter haben sondern gut sortierte, eineinhalb bis zwei Meter reichen völlig aus.
00:35:31: Eine kleine Garderobe mit stimmigen Teilen wirkt oft viel hochwertiger als ein überfüllter Kleiderschrank und deswegen wenn wir das nächste Mal einkaufen gehen und wir sehen einen wunderbaren Rock oder eine Hose und schlupfen hinein und alles passt bitte in der Umkleidekabine gleich darüber nachdenken.
00:35:49: was könnte ich dazu in meinem Kleiderschlag kombinieren?
00:35:53: Habe ich etwas dazu?
00:35:55: Habe Ich Schuhe dazu oder müsste vielleicht die Hose nochmal zum Schneider tragen und kürzen.
00:35:59: Was habe ich dazu, wenn ich nichts finde was ich dazu kombinieren könnte dann muss sich einen zusätzlichen Shopping Trip gleich danach ins Nebengeschäft noch mal mit einplanen.
00:36:09: also so weit diesen strukturierten Ansatz schon im Kopf mit beim Einkaufsprozess mit haben.
00:36:16: Und was hältst du davon auch in der Umkleide Fotos machen und andere zu befragen die man als kompetent findet.
00:36:24: Ja,
00:36:26: ist definitiv eine Möglichkeit.
00:36:29: ich sage auch immer da bitte Achtung und Vorsicht.
00:36:32: jeder Mensch Und meine Meinung bittet, handelt oft aus der eigenen Farbtypologie raus oder aus dem aus dem eigenen Stilbewusstsein.
00:36:40: Oder aus dem eigenesthetischen Grundempfinden.
00:36:42: Das heißt man wird sehr schnell viele verschiedene Antworten bekommen je nachdem wir objektiv diese Menschen sein können.
00:36:48: Also sorge dafür wen du um Feedback fragst.
00:36:53: Nicht wahllos!
00:36:55: Dann lieber nicht ja
00:36:57: Weil oft die Verzweiflung dann größer ist oder die Unsicherheit größer.
00:37:00: Weil die eine Freundin sagt, das steht ja wahnsinnig gut und die zweite Freundin gesagt bitte lass es liegen!
00:37:04: Es steht hier nicht weil alle ein anderes ästhetisches Grundempfinden haben oder vielleicht auch andere Vorkenntnisse haben.
00:37:11: Ein wichtiger Hinweis aber für die Fotos in der Umkleidekabine.
00:37:14: Wir beobachten immer wieder dass die Lichtverhältnisse in den Kabinen ganz unterschiedlich sind.
00:37:21: Damit wir tennenziell mehr kaufen, haben wir oft in den Kabinen ein sehr warmes schmeichelhaftes Licht.
00:37:27: Was unsere Zellulite irgendwo weniger zeigt.
00:37:29: Unsere Dellen an unserem Körper weniger zeigt, der jeder Mensch hat.
00:37:32: aber die verzerrt oft die Farbe in der Kabine selbst.
00:37:37: also die Farben bitte von einem Kleidungsstück immer unter Tageslichtern vor Ort ansehen wenn das möglich ist weil sonst ist daheim.
00:37:45: dann die Sorge dass hat in der Umkleiderkabine komplett anders ausgesehen, die
00:37:50: Farbe.
00:37:51: Gut!
00:37:52: Also da sind wir auch ausgerüstet wenn es tatsächlich um einen Neukauf geht.
00:37:57: Magst du mit einem Quick-Tipp noch abschließen?
00:38:02: Ein Quick-TIP für den Schluss, ich sage immer das beste Outfit wird nichts bringen, wenn die Körpersprache nicht dazu passt und da bist ja du eine absolute Expertin im Thema Und du weißt besser, wie viele andere.
00:38:19: Wie wichtig das ist, dass das äußere Scheinungsbild auch mit der Körpersprache zusammen das ultimative Wirkungsportfolio darstellt für uns.
00:38:32: So wissen wir aus der Körpersprache, dass langsamer Bewegungen ein bewusster Blickkontakt oder die Ruhe in der Stimme immer seriöser gelassener und souveräner wirken als alles was schneller ist und hektisch ist.
00:38:49: Und beim Outfit ist es genau das gleiche, wir können visuelle Ruhe schaffen oder wir können kreative Stimmung in unser Outfit holen also auch die eigene Körpersprache selbst einmal reflektieren und beobachten.
00:39:07: bewege ich mit langsamer und gelassener ruhiger?
00:39:11: Oder sind meine Bewegungsabläufe aus reiner Intuition oder aus reine Genetik raus einfach schneller.
00:39:18: Und dann suche ich den Kontrast, oder dann verstärke ich.
00:39:22: Da haben wir natürlich dann mehrere Möglichkeiten.
00:39:24: das bedeutet wenn ich ein visuell ruhiges Outfit habe wie denke mal so einen wunderschönen monochromes Outfit in dunkelblau.
00:39:33: super schön fürs Business oben dunkel blau unten dunkel Blau.
00:39:37: sie herrscht visuelle Ruhe Und ich bin da aber ein Mensch, der in der Bewegung vielleicht etwas expressiver ist oder ein bisschen mehr mimik und gestig an den Tag liegt.
00:39:48: Meine Stimme meine Resonanz etwas kräftiger stärker ist als bei vielen anderen dann wird mich nur diese simple monochrome Outfit weniger abholen.
00:39:57: Dann holen wir uns – und das ist ein sehr gutes Wort gesagt – entweder Kontraste oder Blickpunkte ins Auto um unseren eigenen Kontrast visuell nach außen zu zeigen.
00:40:07: Das kann Unübliche Schmuckstücke sein, das kann aber auch ein verhältnismäßig helles Oberteil darüber sein.
00:40:15: Wir denken an einen ekrüfarbernen Blaser zum Beispiel der den Kontrast zum Dunkelblau versteht.
00:40:21: Also es gibt da ganz viele Möglichkeiten.
00:40:23: Aber das sind so erste Beispiele.
00:40:26: Das bringt mich darauf So sagen du bist ja auf Instagram sehr aktiv Wer diese konkreten Tipps auch bevorzugt.
00:40:33: einfach auf instagram schauen Marlene Mokritzke und Da kann man sich ganz, ganz viel einen kleinen Häppchen noch mal abholen.
00:40:41: Lass uns schließen, Marlene!
00:40:43: Nämlich mit zwei Fragen – was wäre es, was die anderen spüren sollen wenn du den Raum verlässt?
00:40:49: Was wäre so die Wirkung, die du gerne geben möchtest?
00:40:52: Die ich für mich gerne geben
00:40:53: möchte?!
00:40:54: Jaaa...
00:40:55: Was soll einer einmal spülen, wenn du diesen Raum verläst?
00:40:58: Definitiv eine stärkere Energie als davor.
00:41:02: Das ist immer das, was ich gerne möchte….
00:41:05: Ein bisschen wachrücken, ich möchte ein bisschen mehr Energie in dieses Thema reinbekommen.
00:41:10: Ich möchte dass man spürt das das Thema Mode sehr viel mehr verdient hat als nur oberflächliche Trends und was ist ein Must-have?
00:41:22: oder nicht sondern diese Kraft die wir damit erzeugen können.
00:41:27: ja und dieser diese Energie die wird damit versprühen können.
00:41:31: Ich bin mir sicher, wenn ich einen Raum verlasse, dann hat man vorher definitiv diese Energie gespürt.
00:41:38: Das ist doch gut!
00:41:40: Und eine andere wirklich abschließende Frage ist, gesetzter Fall du wirst ein Tag lang einmal ein Mann.
00:41:48: was würdest du anders machen?
00:41:50: Was würde so gern ausprobieren?
00:41:52: Wie würdest Du in die
00:41:57: Welt schauen?
00:42:00: toleranter in die Welt schauen und das bedeutet, insofern nicht nur Toleranz der Frauen und der Kompetenz von Frauen gegenüber sondern auch die Tolerance am eigenen beim Kleiderschrank der Frau.
00:42:14: Also da erleben sehr viele Frauen auch immer wieder das Thema.
00:42:18: und ich weiß es ist ja diese Realität.
00:42:20: wir stehen im eigenen Schlafzimmer und wir machen uns zurecht für einen wichtigen Anlass.
00:42:26: Der Partner, der Mann steht schon da und ganz nervös.
00:42:28: Was kann denn da so schwer sein?
00:42:30: Kommt dann in das Zimmer!
00:42:33: Und die Verzweiflung bei uns Frauen wächst ja weil wir wissen es ist manchmal gefühlt schwer.
00:42:39: und liebe Damen da kann ich eines mit an die Hand geben Ja es ist bei uns schwieriger.
00:42:44: unsere Spielwiese ist größer als die der Männer.
00:42:47: also wenn ich ein Mann wäre dann würde ich diesen Satz nie wieder sagen Und zur Kenntnis nehmen, dass meine Spielwiese an Angebot und Möglichkeiten von Kleidungstücken und Accessoires wesentlich kleiner ist als die der Frauen.
00:43:01: Wir haben alleine über neunzig verschiedene Blusenarten.
00:43:06: Die haben ein Hemd, das ist vielleicht gemustert oder nicht, und die Manschette ist etwas größer?
00:43:11: Dann gibt es T-Shirts, Polo Shirts – und das war's dann schon!
00:43:15: Es darf bei uns ein bisschen schwieriger sein, weil ... Unsere Spielwiese Größe ist.
00:43:20: deswegen wäre ich als Mann definitiv in der Hinsicht auch sehr viel toleranter, als
00:43:25: oft
00:43:26: in der Realität heute.
00:43:28: Danke Marlene Wahlen!
00:43:29: Sehr, sehr schönes Gespräch.
00:43:30: Wer von den Hörerinnen mehr wissen will – alles ist in den Schornots verlinkt wo ihr Marlene Mokritzke auch finden könnt und Kontakt aufnehmen könnt.
00:43:39: Was wir machen ist in der nächsten Folge natürlich die Verdichtung.
00:43:43: was können wir davon direkt auch mitnehmen in unseren Job-Alltag, gerade wenn das Thema uns vielleicht nicht so nahe ist.
00:43:53: Aber es ist eben ein Umsetzbares und wir schauen uns an was das is'.
00:43:59: Wer im Sommer noch einiges für sich selber auf die Beine stellen möchte, bitte kontaktiert uns beide.
00:44:05: Das sind immer Zeiten wo man ein bisschen auch weniger Stress hat und sich damit auch wieder gut ausrichten kann und für den Herbst eigentlich schon neues planen.
00:44:16: Ich bin sicher dass wir euch da auch unterstützen können.
00:44:20: ich freue mich wenn wir uns das nächste mal wieder hören nächste Woche zu Boost Your Career.
00:44:25: Sister
00:44:30: Wenn dir ein bestimmtes Thema auf dem Herzen liegt, dann melde dich doch direkt bei mir.
00:44:35: Vielleicht mache ich sogar einen Themenzyklus daraus.
00:44:38: Schreib mich auf
00:44:39: Gabriele
00:44:40: et Solak.at oder schaue dich doch gleich auf meiner Karriereseite um!
00:44:45: Alle Infos dazu findest du auf www.solak.art.
00:44:52: und besonders empfehle ich dir natürlich meinen female Boost Club der startet zweimal im Jahr.
00:44:58: Du kannst dich auch zum Eins-to-Eins Coaching melden oder rufst einfach an und wir reden persönlich darüber, was genau ich für Dich tun kann.
00:45:10: Alle Infos findest du in den Shownotes Baba und Bust Your Career Sister.
00:45:19: Schön dass Du da warst.
00:45:20: Gemeinsam können wir die Jobwelt zu einer besseren machen.
00:45:28: Dieser Podcast entsteht in Kooperation mit dem Wirtschaftsmagazin Chiconomy.
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